Ja zu dir

Day 4 of 7 • This day’s reading

Devotional

Mein Ja dazu, meinen Traum gehen zu lassen


“Bitte was? Ich soll meinen Traum gehen lassen?” Ich kann mir schon vorstellen, was dir jetzt durch den Kopf schiessen mag. Aber keine Sorge: Gott will dir nichts nehmen, Er will dir geben!


Nicht immer können wir das sofort erkennen und so oft tut es auch erst einmal richtig weh! Vielleicht hast du das auch schon einmal erlebt. Als meine grosse Liebe zerbrach und ich den Traum der schönen Hochzeit aufgeben musste, tat das richtig, richtig weh. Und im Moment war ich so traurig und enttäuscht! Doch im Nachhinein habe ich erkannt, dass mir nichts genommen worden ist! Ganz im Gegenteil, mir ist mehr dazugegeben worden!


Was hat es also mit dem “gehen lassen” auf sich? Den Begriff kennst du vielleicht vom Backen. Wenn du schon einmal einen leckeren Hefezopf gebacken hast, wirst du wissen, dass es essentiell wichtig ist, diesen erst einmal an einem warmen Ort und zugedeckt “gehen zu lassen”. Ansonsten wird er niemals die Form annehmen, die du dir erhoffst! Zwar wird er weiter existieren, doch nur sein halbes Potenzial entwickelt haben!


Und so ist es auch mit deinem Leben! Gott will dir helfen, indem Er sagt: “Jetzt lass deinen Traum erst einmal gehen!” Ja, das bedeutet loslassen. Aber nur, damit dein Leben die Form annimmt, die wirklich gesund und richtig ist! Während du wartest, arbeitet Gott für dich!


Das ist die bekannte Vertrauensschule Gottes. Er hilft denen, die Ihm vertrauen! Du kennst diesen Vers wahrscheinlich und wir sollten ihn wirklich jeden Tag vor Augen haben: “Verlass dich nicht auf deinen eigenen Verstand, sondern vertraue voll und ganz dem Herrn! Denke bei jedem Schritt an Ihn; Er zeigt dir den richtigen Weg und krönt dein Handeln mit Erfolg.” (Sprüche 3,5-6 HFA) 


Wenn du also das nächste Mal das Gefühl hast, dass dir etwas genommen wird, dann wirf dich in das Vertrauen, dass Gott dir nichts nehmen, sondern etwas dazugeben möchte. Weil Er für dich arbeitet, während du wartest!


DU bist es Ihm wert!


Danke für dich!


Deborah Rosenkranz