Church Without Walls - Kirche ist dort, wo du bist

Day 4 of 5 • This day’s reading

Devotional

Der eigentliche Boss meiner Arbeit ist Gott


Lies zuerst Matthäus 11,28-30.


Wir alle sind geprägt von negativen und positiven Erfahrungen aus unserem Arbeitsalltag. Oft übertragen wir Erfahrenes auf neue Situationen. Zum Beispiel eine schlechte Erfahrung mit einem alten Chef auf einen neuen Chef oder sogar auf Gott. Wie ist aber Gott als mein Boss? Wie ist Er denn, der göttliche Traumchef?


Jesus spricht davon, dass Er gütig und von Herzen demütig ist, und dass Sein Joch und Seine Last für uns leicht ist (Verse 28ff.). Mit Jesus unterwegs zu sein, bringt also Leichtigkeit mit sich. Die Frage ist nur: unter wessen Joch/Ballast/Last läufst du? Arbeitest du unter den Anforderungen der Menschen oder arbeitest du in der Leichtigkeit Gottes. Du entscheidest, unter welches Joch/Ballast/Last du dich begibst!


Lies jetzt 1. Korinther 13,4-8.


Gott als Boss zu haben heißt, einen geduldigen und barmherzigen Chef zu haben, der uns ganz genau kennt und sieht. Er wird uns nie zu viel und nie zu wenig geben. Er kennt unsere Gaben und Ressourcen. Er will unser Bestes. Es heißt, dass wir in Frieden und Ruhe arbeiten sollen und nicht im Stress. Es bedeutet, aus einer Fülle zu arbeiten (an Weisheit, Kreativität, Kraft), statt aus Mangel. Bei Ihm dürfen wir Fehler machen, statt nach Perfektion zu streben. Er befreit uns vom Anerkennungsdruck der Menschen, weil ein liebender Blick des Vaters reicht. Er ist gerecht. Unter Seiner Führung wird es überflüssig, sich mit anderen Kollegen zu vergleichen. Statt Leistungsdruck entsteht Leistungslust. Mit Ihm herrscht eine Arbeitskultur voller Kreativität und Freude. Unter so einem Chef zu arbeiten, lässt uns und unsere Arbeit aufblühen. 


Gebet, Get Free und Next Step: 


Lass dir vom Heiligen Geist zeigen, wo Erfahrungen dein Gottesbild negativ geprägt haben und erlaube dann Gott, dir neu zu zeigen, wie Er als dein Boss wirklich ist. Vergib den Menschen, die dich in der Vergangenheit verletzt oder ungerecht behandelt haben.