War Strategies

Tag 6 von 8 • Tageslesung

Andacht

Der Krieg und seine Schlachten


Lies 1. Petrus 1,9 und 5,10.


Der Krieg, den wir uns nicht ausgesucht haben, hat ein Ziel: „der Seelen Seligkeit“ (Vers 9), das ist die ewige Herrlichkeit in der Gemeinschaft mit Gott. Dafür lohnt es sich, zu kämpfen und durchzuhalten, oder wie Paulus schreibt: „…und jage nach dem vorgesteckten Ziel, dem Siegespreis der himmlischen Berufung Gottes in Jesus Christus“ (Philipper 3,14).


In diesem Krieg ist es gut zu wissen, wer der Oberbefehlshaber ist und wer meine Verbündeten sind. Der oberste Befehlshaber ist Gott selbst, und Sein erster General ist Jesus. Er hat die Schlachten bereits geschlagen und ist als Sieger hervorgegangen. Jesus ist unser Vorbild und unser Verbündeter. Er ist unser Beispiel an Glauben, Gehorsam und Weisheit!


Gott selbst ist unser Verbündeter, aus Liebe, und dazu hat Er uns den Heiligen Geist gegeben, den auch Jesus hatte. Es ist der Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit (2. Timotheus 1,7). Ein weiterer wichtiger Verbündeter ist deine Gemeinde. Dort kannst du deine Waffenrüstung (Epheser 6,11) immer wieder in Schuss bringen und dein Schwert schärfen. Du kannst dort Kraft schöpfen im Lobpreis und dich versichern, dass du nicht alleine bist. 


Eine wichtige Taktik, die sich im Kampf bewährt hat, ist das Gebet. Laut gesprochene Gebete in der Wahrheit, die uns Jesus gezeigt hat, haben große Kraft. Sie sind ein gutes Training und halten den Kontakt zu deinen wichtigsten Verbündeten. Fasten ist eine gute Taktik, um Klarheit im Kampfgetümmel zu bekommen. Initiative, also zu agieren statt zu reagieren, verschafft dir einen taktischen und strategischen Vorteil - du kannst damit den Versuchungen und Listen des Feindes zuvorkommen: Was sind deine Schwachpunkte und wie willst du sie angehen? Neben der Initiative sind Tapferkeit, Besonnenheit und Weisheit wichtige taktische Mittel. Übe dich darin und frage Gott danach: „Wenn es aber einem von euch an Weisheit fehlt, bitte er Gott darum, und sie wird ihm gegeben werden; denn Gott gibt allen gern und macht dem, der Ihn bittet keine Vorhaltungen. Doch soll der Betreffende seine Bitte in einer Haltung des Vertrauens vorbringen und nicht in der Haltung des Zweiflers“ (Jakobus 1,5-6). 


Du kannst eine Schlacht verlieren - und das wird vorkommen - aber niemals den Krieg um deine Seele (Philipper 1,6)! Es ist auch ein psychologischer Kampf: Der Feind wird dir immer wieder einflüstern, dass du nicht gewinnen kannst und das Kämpfen sich doch nicht lohnt. Es ist ja auch viel bequemer so - in deiner Komfortzone ist es eh viel kuscheliger…


Wer nicht mehr kämpft, hat schon verloren! Die Freiheit hier auf Erden und das Leben in der Herrlichkeit Gottes in Ewigkeit. Wenn du aber dran bleibst und die Gemeinschaft Gottes suchst, kannst du nicht verlieren, denn Jesus hat den Feind bereits besiegt: „Und die gottfeindlichen Mächte und Gewalten hat Er entwaffnet und ihre Ohnmacht vor aller Welt zur Schau gestellt; durch Christus hat Er einen triumphalen Sieg über sie errungen“ (Kolosser 2,15).


Gebet, Get Free & Next Step:


Vergiss nicht zu danken für alles, was Gott bereits für dich getan hat. Gib Gott die Ehre für alle Siege, die du errungen hast und erringen wirst, damit sich dein Herz nicht erhebt und du stolz wirst.


Bete und mache dich mit deinen Verbündeten vertraut. Suche dir eine Gemeinde, wo du Kraft tanken kannst.