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Tag 3 von 8 • Tageslesung

Andacht

Gott in schwierigen Zeiten vertrauen


Lies zuerst Psalm 11,3-4. 


König Davids Ratgeber sind in Panik verfallen und raten ihm zur Flucht vor seinen Feinden (Psalm 11,1-2). Doch David weiß, dass es für sein Volk schlecht wäre, wenn er flieht. Wie schafft er es, trotz der bedrohlichen Umstände, nicht in Panik zu verfallen? Die Antwort findet sich in Vers 4: „Der Herr ist in Seinem heiligen Tempel, Er thront im Himmel und herrscht über alles.“


Die Gewissheit, dass Gott im Himmel thront und die Welt regiert, beruhigt David. Er weiß, dass Gott nie die Kontrolle verliert und dass Er einen guten Plan verfolgt - auch wenn wir diesen nicht immer sehen oder verstehen. Wir schmieden Pläne und können dabei nur das Hier und Jetzt sehen, doch Gott steht über der Zeit und bezieht die Ewigkeitsperspektive mit ein.


Oft sind wir dabei wie ein Kind, das an einem Spielzeuglenkrad lenkend bei den Eltern im Auto mitfährt und meint, selbst das Auto zu fahren - wir denken, wir haben die Kontrolle über die Welt in unserer Hand. Wenn unsere Welt dann im Chaos versinkt, haben wir das Gefühl, alles sei außer Kontrolle geraten. Doch der allmächtige Gott, der die Welt erschaffen hat, hält das Steuer in der Hand. Erst wenn wir so demütig werden und uns eingestehen, dass nicht wir, sondern Gott die Kontrolle hat und auf dem Thron sitzt, finden wir in Krisenzeiten zur Ruhe (Psalm 46,11; Jesaja 30,15).


„Der Herr ist in Seinem heiligen Tempel“ (Vers 4). Im Alten Testament durfte nur der höchste Priester ins Allerheiligste des Tempels gehen, aber durch Jesu Tod am Kreuz ist der Vorhang im Tempel gerissen, und wir können Gottes Gegenwart selbst erleben (Hebräer 10,19-21) - z. B. durch Gebet und das Lesen in der Bibel. 


Gott selbst hat sich klein und verwundbar gemacht, Er ist Mensch geworden und ist für unsere Schuld gestorben - Er kennt Leid und Schmerz, weil Er selbst am Kreuz gelitten hat. Deshalb sind wir nicht allein in unserem Leid: Jesus ist uns nahe und versteht, wie es uns geht. Wir verstehen oft nicht, warum Gott Leid zulässt - aber das bedeutet nicht, dass Er uns nicht liebt. Gott hat uns zugesagt, uns neue Kraft zu schenken, wenn wir erschöpft sind (siehe dazu Jesaja 40,29-31). 


Gebet, Get Free & Next Step:


Was fordert dich aktuell heraus? Welche Themen oder Sorgen möchtest du heute an Gott abgeben und dir von Ihm Kraft und Vertrauen in Seinen Plan schenken lassen?


Auch wenn wir Gottes Pläne nicht immer verstehen, existieren sie - lade Gott ein, dir Seine Perspektive zu zeigen und bitte um Mut, dich darauf einzulassen.