Gott - mein Finanzmanager

Tag 1 von 7 • Tageslesung

Andacht

Gott gehört alles


Lies zuerst Psalm 24,1; Hiob 5,10 und Haggai 2,8.


Die materielle Versorgung ist in unserer Welt überlebenswichtig und Gott weiß das natürlich. Er hat die Schöpfung genau so eingerichtet. Im Garten Eden wuchs alles, was der Mensch brauchte - Gott hat ihn umfänglich versorgt. Dann kam der Sündenfall, die Trennung von Gott, und der Mensch musste die Felder „im Schweiße seines Angesichts“ bestellen und auf die Jagd gehen - er musste sich selbst versorgen.


Hat das etwas an den Eigentumsverhältnissen geändert (Psalm 24,1)? Gott schenkt den Regen, das Wachsen und Gedeihen (Hiob 5,10). Und was ist mit den Schätzen dieser Erde? „Denn mein ist Silber und Gold, spricht der Herr Zebaoth“ (Haggai 2,8). Warum klammern wir uns an Dinge, die uns nicht gehören, und wägen uns in einer falschen Sicherheit aus materiellem Besitz?


Gottes Wesen ist unveränderlich. Er versorgt Sein Volk und hat das immer wieder bewiesen, z. B. beim Auszug der Israeliten aus Ägypten: Manna (Himmelsbrot, nur einen Tag haltbar), Wasser und Wachteln in der Wüste. Schon hier macht Gott klar, dass wir uns nicht um den morgigen Tag den Kopf zerbrechen müssen - Gott ist treu! 


Jesus bestätigt das, wenn Er in Matthäus 6,31-34 sagt: „Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen, was werden wir trinken, womit werden wir uns kleiden? Nach solchem allem trachten die Heiden. Denn euer himmlischer Vater weiß, dass ihr des alles bedürft. Trachtet am ersten nach dem Reich Gottes und nach Seiner Gerechtigkeit, so wird euch solches alles zufallen. Darum sorgt nicht für den andern Morgen; denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, dass ein jeglicher Tag seine eigene Plage habe.“


Gerade der letzte Satz sagt uns aber auch, dass wir eben nicht die Hände in den Schoß legen sollen. Jesus sagt uns, dass wir Gott und Sein Reich an die erste Stelle stellen sollen. 


Wer sein Heil und seine Sicherheit im Besitz sucht, wird habgierig werden - und Habgier ist Götzendienst. Es ist der Weg in die Unfreiheit.


Es ist ein Akt des Glaubens, auf Gottes Versorgung zu vertrauen. Wer bittet, dem wird gegeben.


Gebet, Get Free & Next Step:


· Danke Gott heute für deine Versorgung: Nahrung, Kleidung, Wohnung, Familie, Freunde, Gemeinde, etc.


· Bitte Gott, dir zu zeigen, in welchem Bereich deines Lebens Er nicht an erster Stelle steht.


Was kann ein erster Schritt sein, diese Bereiche deines Lebens zu ändern? Gehe ihn heute!