In den Armen des Vaters

Devotional

Tag 1 Jesus kam, um den Vater zu offenbaren


Jesus ist in den Himmel aufgefahren. Er ist gegangen, um uns einen Platz im Haus Seines Vaters zu bereiten. Im Allgemeinen haben Christen und Nichtchristen gute Gefühle gegenüber Jesus. Er war sanftmütig, demütig, voller Mitgefühl, segnete die Armen, die Schwachen, usw..


Doch wenn es um Gott, den Vater, geht, ignorieren Christen Ihn oft, fürchten Ihn oder sind wütend auf Ihn.


Es ist möglich, einen unbewussten inneren Kampf zu leben zwischen dem Wunsch, Jesus näher zu kommen und gleichzeitig auf Distanz zum Vater zu bleiben, was uns geistlich blockiert. In der Tat ist Jesus eins mit dem Vater, und den einen abzulehnen, bedeutet, den anderen abzulehnen. Das ist mit Annie passiert. 





Als Kind wurde Annie von ihrem Vater im Stich gelassen. Unbewusst lebte sie mit der Angst, dass Gott, der Vater, sie auch im Stich lassen würde. Obwohl sie intellektuell nach Gott seufzte, sträubte sich ihr Herz, weil sie Angst hatte, verlassen zu werden. Als sie darum bat, für sie zu beten, im Heiligen Geist getauft zu werden, zeigte ihr Körper diesen Widerstand deutlich. Nachdem sie gelernt hatte, Gottes Stimme zu hören, erhielt sie die Offenbarung, dass sie ihrem biologischen Vater vergeben musste. Nachdem sie dies getan hatte, öffnete sie ihr Herz für Gott, den Vater, und wurde im Heiligen Geist getauft. Sie begann zu Hause in Zungen zu sprechen. Da der Heilige Geist die Liebe des Vaters in unsere Herzen gießt, erlebte auch Annie eine Taufe der Liebe, die ihr Leben und ihre Beziehung zu Gott völlig veränderte.





Jesus ist nicht nur der Weg, um gerettet zu werden, sondern Er ist auch derjenige, der den Vater offenbart. Wie viele Christen heute verstand Philippus, einer der 12 Jünger Jesu, nicht, dass Jesus das vollkommene Abbild des Vaters war. 





Wenn Philippus und die anderen 11 Jünger Schwierigkeiten hatten zu verstehen, dass Jesus gekommen war, um den Vater zu offenbaren, dann ist es möglich, dass auch wir nicht alles verstanden haben und dass wir eine Offenbarung des Vaters brauchen, die vollkommener und wahrhaftiger ist. 


Dies ist das Gebet, das ich dir vorschlage, in den nächsten Tagen zu sprechen: Herr Jesus, zeige mir den Vater. 


Offenbare meinem Geist den Vater, damit ich Ihn erkennen kann, wie Er wirklich ist. Zeig mir die Lügen, die ich glaubte, die mich davon abhielten, in Seine liebenden Arme zu laufen.





David Théry