1. TimotheusbriefBeispiel

Im zweiten Kapitel steht der Gottesdienst der Gemeinde im Mittelpunkt. Die Anweisungen, die Paulus hier gibt, richten sich zuerst an die gesamte Gemeinde (Vers 1-7), danach an die Männer (Vers 8) und schließlich an die gläubigen Frauen in der Gemeinde (Vers 9-10).
Offensichtlich haben sich die falschen Lehren auch auf die Gestaltung und die Prioritäten des Gottesdienstes, sowie auf die Beziehungen zwischen Männer und Frauen, ausgewirkt.
Paulus ermahnt die ganze Gemeinde, die richtigen Prioritäten zu setzen. Nicht die Auseinandersetzung um Gesetzesfragen soll ihre Versammlungen prägen, sondern das gemeinsame Gebet und die Fürbitte für alle Menschen. Gottes Wille ist, dass alle Menschen gerettet werden. Darauf soll das Gemeindeleben ausgerichtet sein.
Jesus ist der einzige Mittler zwischen Mensch und Gott. Er hat sich als Lösegeld für alle hingegeben. Das ist die Botschaft des Evangeliums, die Paulus, dem „Lehrer der Nationen“, von Gott anvertraut wurde.
Zum Nachdenken:
Fürbitte hat bei Paulus einen hohen Stellenwert. Darin eingeschlossen ist auch das Gebet für Verantwortungsträger in Staat und Gesellschaft.
Fragen zum Austausch:
Hat es überhaupt einen Wert, für die Regierung zu beten? Welchen Sinn macht Fürbitte für Menschen, die nicht an Jesus glauben?
Die Heilige Schrift
Über diesen Leseplan

Der 1. Brief des Paulus an seinen geistlichen Sohn Timotheus ist ein Muster der Ermutigung, im Glauben vorwärts zu gehen. Das gilt nicht nur für Leiter, sondern für jeden, der seine Gaben, die ihm Gott geschenkt hat, entfalten will. Der Plan führt in 12 Tagen durch diesen spannenden Brief.
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Wir möchten uns bei Route 66 - Quer durch die Bibel für die Bereitstellung dieses Plans bedanken. Weitere Informationen finden Sie unter: www.ewaldkeck.de