1. TimotheusbriefBeispiel

1. Timotheusbrief

Tag 12 von 12

Paulus vertritt kein Ideal der Besitzlosigkeit oder Armut, sondern es geht ihm um den richtigen Umgang mit Geld und Besitz. Deshalb ermahnt er die begüterten Gläubigen, ihren Reichtum sinnvoll einzusetzen und damit Gutes zu tun. Vor allem sollen sie nicht ihre Hoffnung auf die Vergänglichkeit des Reichtums setzen, sondern auf den lebendigen Gott, der uns alles gibt, was wir brauchen (Vers 17b).

Timotheus soll die Flucht ergreifen vor allem, was ihn im Kampf des Glaubens behindern will. Dazu gehört auch die Jagd nach irdischem Reichtum. Er soll dem nachjagen, was dem Wesen und Willen Gottes entspricht: Gerechtigkeit, Gottesfurcht, Glauben, Liebe, Geduld und Sanftmut. Diese geistlichen Reichtümer sind unendlich mehr wert als irdischer Wohlstand. Seinen Blick soll er stattdessen auf die Wiederkunft Jesu richten (Vers 14).

Zum Nachdenken:

Diese Ermahnungen sollten auch wir ernstnehmen und uns nicht blenden lassen von der glitzernden Welt des Materiellen. Letztlich hat alles Irdische keinen bleibenden Bestand. Das ewige Leben, das uns in Christus geschenkt ist, ist das Wichtigste und Einzigste, wonach es sich zu streben lohnt.

Fragen zum Austausch:

Was meint Paulus damit, den Kampf des Glaubens zu kämpfen (Vers 12)? Müssen wir uns doch wieder anstrengen, um das ewige Leben zu bekommen?

Die Heilige Schrift

Über diesen Leseplan

1. Timotheusbrief

Der 1. Brief des Paulus an seinen geistlichen Sohn Timotheus ist ein Muster der Ermutigung, im Glauben vorwärts zu gehen. Das gilt nicht nur für Leiter, sondern für jeden, der seine Gaben, die ihm Gott geschenkt hat, entfalten will. Der Plan führt in 12 Tagen durch diesen spannenden Brief.

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Wir möchten uns bei Route 66 - Quer durch die Bibel für die Bereitstellung dieses Plans bedanken. Weitere Informationen finden Sie unter: www.ewaldkeck.de