1. TimotheusbriefBeispiel

Timotheus sollte durch Lehre und Leben bezeugen, dass der lebendige Gott ein Retter aller Menschen ist. Das fiel ihm nicht leicht, denn Timotheus war ein schüchterner Mensch. Er hatte Hemmungen, seinen Dienst auszuüben, da er noch jung und der Altersdurchschnitt in der Gemeinde in Ephesus wahrscheinlich höher war. Vielleicht gab es dadurch Autoritätsprobleme.
Paulus ermutigt den jungen Timotheus, sich nicht aufgrund seines jugendlichen Alters verachten zu lassen, sondern ein Vorbild für alle Gläubigen zu sein bzw. zu werden. Er soll die Gaben ausüben und entfalten, die er von Gott empfangen hatte. Vorbild zu werden und Jesus mit seinen Gaben zu dienen, ist unabhängig vom Alter. Eine Gemeinde muss seinen Leitern Raum geben zur persönlichen Reife. Ein Vorbild zu werden, betrifft aber nicht nur Leiter, sondern alle Gläubigen. Ein positives Vorbild ist die beste Ermutigung zum Glauben: für Menschen, die noch nicht gläubig sind und für Glaubensgeschwister.
Zum Nachdenken:
Timotheus soll Lehrer und Seelsorger der Gemeinde sein, aber dabei seine eigene Seele und geistliche Entwicklung nicht außer Acht lassen. Das ist grundlegend wichtig für jeden, der eine Aufgabe in einer Gemeinde übernimmt. Wer für seinen Dienst brennt, muss aufpassen, dass er selbst nicht "ausbrennt".
Fragen zum Austausch:
Wie kann es passieren, dass man seine Gaben vernachlässigt? Welche Folgen hat das?
Die Heilige Schrift
Über diesen Leseplan

Der 1. Brief des Paulus an seinen geistlichen Sohn Timotheus ist ein Muster der Ermutigung, im Glauben vorwärts zu gehen. Das gilt nicht nur für Leiter, sondern für jeden, der seine Gaben, die ihm Gott geschenkt hat, entfalten will. Der Plan führt in 12 Tagen durch diesen spannenden Brief.
More
Wir möchten uns bei Route 66 - Quer durch die Bibel für die Bereitstellung dieses Plans bedanken. Weitere Informationen finden Sie unter: www.ewaldkeck.de