Strong mit Lisa Bevere

Andacht

Es ist okay, stark zu sein


Bevor wir mit der Reise zu einem starken Ich beginnen, müssen wir uns Folgendes bewusst machen: Stark zu sein ist nicht falsch. Zu oft verbindet man christliche Frauen mit Schwäche anstatt mit Stärke. Manchmal vermittelt die religiöse Unterweisung der Frau: Tritt in den Hintergrund! Verstecke deine Persönlichkeit!, und nicht: Sei, wer du bist!


Es stimmt zwar, dass wir sanftmütig sein sollen, doch Sanftmütigkeit bedeutet nicht Schwäche. Sanftmütig zu sein heißt vor allem, seine Stärke unter Kontrolle zu haben. Jesus und Mose waren beide sanftmütig, doch sie waren nicht schwach. Esther war sanftmütig, doch sie war kein Schwächling. Die Sanftmütigen wissen, dass ihre Stärke von Gott kommt.


Wir brauchen Stärke für dieses Leben. Je älter wir werden, desto härter wird es. In einer gottlosen Kultur gottesfürchtig zu leben wird dir und mir mehr Stärke abverlangen, als wir jemals aus uns selbst heraus aufbringen könnten.


Gott weiß, dass wir selbst nicht stark sind, und deshalb macht Er uns stark. Unser Gott ist stark und kann uns stark machen. Unser Vater ist allmächtig und kann Seinen Töchtern Kraft geben. David schöpfte als gottesfürchtiger Hirte aus dieser Quelle der Stärke. Dieselbe Kraft steht dir zu!


Gott hat einen Plan für dein Leben, doch der Teufel will ihn zunichtemachen. Er möchte dich aus Gottes Plan herausreißen. In dem Moment, in dem du eine Tochter Gottes wurdest, hast du den Heiligen Geist als ein Zeichen von Gott bekommen. Und genau ab diesem Moment wurdest du auch vom Feind wahrgenommen. Vor deiner Wiedergeburt warst du seine Sklavin, jetzt bist du ein Angriffsziel. Doch sobald wir die wahre Quelle unserer Stärke kennen, können wir uns rüsten.





Gebet


Himmlischer Vater, ich danke Dir, dass Du stark bist und möchtest, dass auch ich stark werde. Ich werde mich rüsten und Deinem Plan folgen.





Zuspruch


Ich bin stark, weil Gott die Quelle meiner Stärke ist.