Römer 12
NGU2011

Römer 12

12
Die angemessene Antwort auf Gottes Erbarmen
1Ich habe euch vor Augen geführt, Geschwister, wie groß Gottes Erbarmen ist. Die einzige angemessene Antwort darauf ist die, dass ihr euch mit eurem ganzen Leben Gott zur Verfügung stellt und euch ihm als ein lebendiges und heiliges Opfer darbringt, an dem er Freude hat. Das ist der wahre Gottesdienst, und dazu fordere ich euch auf.#W 1 Ich fordere euch nun auf, Geschwister, aufgrund von Gottes Erbarmen, eure Körper als ein lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Opfer darzubringen; ´das ist` euer vernünftiger/geistlicher/wahrer Gottesdienst. 2Richtet euch nicht länger nach ´den Maßstäben` dieser Welt, sondern lernt, in einer neuen Weise zu denken, damit ihr verändert werdet und#W sondern lasst euch verändern durch die Erneuerung des Denkens, damit ihr. beurteilen könnt, ob etwas Gottes Wille ist – ob es gut ist, ob Gott Freude daran hat und ob es vollkommen ist#Od Gottes Wille ist, sein guter, wohlgefälliger und vollkommener Wille..
Vielfalt der Gaben und Aufgaben in der Gemeinde
3Ich rufe daher aufgrund der Vollmacht, die Gott mir in seiner Gnade gegeben hat#W aufgrund der Gnade, die mir gegeben ist (die Bevollmächtigung zum Apostelamt; vergleiche Kapitel 1,5; 15,15.16)., jeden Einzelnen von euch zu nüchterner Selbsteinschätzung auf. Keiner soll mehr von sich halten, als angemessen ist. Maßstab für die richtige Selbsteinschätzung ist der Glaube, den Gott jedem in einem bestimmten Maß zugeteilt hat#Aü ist, dass Gott jedem denselben Glauben zugemessen hat. W jeden Einzelnen von euch auf, nicht über das hinaus zu sinnen, was man sinnen soll, sondern darauf zu sinnen, besonnen zu sein – jeder nach dem Glaubensmaß, das Gott ihm zugemessen hat..
4Es ist wie bei unserem Körper: Er besteht aus vielen Körperteilen, die einen einzigen Leib bilden und von denen doch jeder seine besondere Aufgabe hat. 5Genauso sind wir alle – wie viele ´und wie unterschiedlich` wir auch sein mögen – durch unsere Verbindung mit Christus ein Leib, und wie die Glieder unseres Körpers sind wir einer auf den anderen angewiesen.
6Denn die Gaben, die Gott uns in seiner Gnade geschenkt hat, sind verschieden.#W Wir haben aber verschiedene Gaben entsprechend der uns gegebenen Gnade. Wenn jemand die Gabe des prophetischen Redens hat, ist es seine Aufgabe, sie in Übereinstimmung mit dem Glauben zu gebrauchen. 7Wenn jemand die Gabe hat, einen praktischen Dienst auszuüben, soll er diese Gabe einsetzen. Wenn jemand die Gabe des Lehrens hat, ist es seine Aufgabe zu lehren. 8Wenn jemand die Gabe der Seelsorge hat, soll er anderen seelsorgerlich helfen. Wer andere materiell unterstützt, soll es uneigennützig tun.#Od Wer ´im Auftrag der Gemeinde für die Armen` sorgt, soll es ohne Nebenabsichten tun / soll es korrekt und unparteiisch tun. Wer für andere Verantwortung trägt, soll es nicht an der nötigen Hingabe fehlen lassen.#Od Wer anderen vorsteht, soll es mit aller Gewissenhaftigkeit tun. Wer sich um die kümmert, die in Not sind, soll es mit fröhlichem Herzen tun.
Das Leben in der Gemeinde. Das Verhalten gegenüber Nichtchristen
9Die Liebe soll echt sein, nicht geheuchelt. Verabscheut das Böse, haltet euch unbeirrbar an das Gute. 10Lasst im Umgang miteinander Herzlichkeit und geschwisterliche Liebe zum Ausdruck kommen. Übertrefft euch gegenseitig darin, einander Achtung zu erweisen.#Od Einer soll den anderen für größere Ehre wert halten als sich selbst. 11Lasst in eurem Eifer nicht nach, sondern lasst das Feuer des Heiligen Geistes in euch immer stärker werden#Od lasst das Feuer brennen, das in eurem Geist angezündet ist. W seid brennend im Geist / durch den Geist.. Dient dem Herrn.#AL(2) Dient der Zeit (möglicher Sinn: Nutzt die Gelegenheiten; oder: Tragt den Zeitumständen Rechnung). 12Freut euch über die Hoffnung, die ihr habt.#W Freut euch aufgrund der Hoffnung. Wenn Nöte kommen, haltet durch. Lasst euch durch nichts vom Gebet abbringen. 13Helft Gläubigen, die sich in einer Notlage befinden; lasst sie mit ihrer Not nicht allein.#W 13 Nehmt Anteil an den Bedürfnissen/Nöten der Heiligen. Macht es euch zur Aufgabe, gastfreundlich zu sein.
14Segnet die, die euch verfolgen; segnet sie, verflucht sie nicht#Od segnen ist euer Auftrag, nicht verfluchen.. 15Freut euch mit denen, die sich freuen; weint mit denen, die weinen. 16Lasst euch im Umgang miteinander davon bestimmen, dass ihr ein gemeinsames Ziel habt.#Od 16 Kümmert euch um alle mit derselben Hingabe. W Habt gegeneinander dieselbe Gesinnung. Seid nicht überheblich, sondern sucht die Gemeinschaft mit denen, die unscheinbar und unbedeutend sind.#Od Strebt nicht nach hohen Dingen (od nach Ehre und Ansehen), sondern lasst euch von dem anziehen, was unscheinbar und unbedeutend ist. Haltet euch nicht selbst für klug.
17Vergeltet niemand Böses mit Bösem. Bemüht euch um ein vorbildliches Verhalten gegenüber jedermann#Od um ein Verhalten, das im Urteil aller Menschen vorbildlich ist. Aü Bemüht euch darum, allen Menschen Gutes zu tun.. 18Wenn es möglich ist und soweit es an euch liegt, lebt mit allen Menschen in Frieden. 19Rächt euch nicht selbst, liebe Freunde, sondern überlasst die Rache dem Zorn ´Gottes`. Denn es heißt in der Schrift: »´Das Unrecht` zu rächen ist meine Sache, sagt der Herr; ich werde Vergeltung üben.«#5. Mose 32,35. 20Mehr noch: »Wenn dein Feind hungrig ist, gib ihm zu essen, und wenn er Durst hat, gib ihm zu trinken. Ein solches Verhalten wird ihn zutiefst beschämen.#Aü zu trinken. Wenn du das tust und er sich nicht ändert, wird Gottes Zorn ihn umso härter treffen. W zu trinken. Denn wenn du das tust, wirst du glühende Kohlen auf seinen Kopf häufen (ein bildlicher Ausdruck, wohl nicht für Bestrafung, sondern für Beschämung). Sprüche 25,21.22.« 21Lass dich nicht vom Bösen besiegen, sondern besiege Böses mit Gutem.

2011 Genfer Bibelgesellschaft

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