Hebräer 4
NGU2011

Hebräer 4

4
Eine verpasste Gelegenheit und ein neues »Heute«
1Wie schrecklich wäre es, wenn einer von euch am Ende ebenfalls das Urteil hören müsste, er habe das Ziel nicht erreicht! Wir wollen alles tun, damit das nicht geschieht.#W 1 Achten wir also voller Furcht darauf, dass keiner von euch einmal das Urteil erhält (od dass es sich bei keinem von euch einmal herausstellt), er habe das Ziel nicht erreicht. Schließlich gilt Gottes Zusage nach wie vor; 2auch uns ist sein Angebot verkündet worden, an seiner Ruhe teilzuhaben, genau wie jenen Menschen damals. Ihnen allerdings hat es nichts genützt, diese Botschaft zu hören, weil zum Hören nicht der Glaube hinzukam#AL(1) weil sie sich nicht auf die Seite jener Hörer stellten, die daran glaubten.. 3Wir jedoch haben die Botschaft geglaubt und angenommen, und wer das tut, bekommt#W angenommen und bekommen daher. Anteil an seiner Ruhe – an der Ruhe, auf die Gott sich bezog, als er sagte:
»Ich schwor in meinem Zorn:
›Niemals sollen sie an meiner Ruhe teilhaben!‹«#Psalm 95,11.
Nun gibt es diese Ruhe zwar schon seit der Erschaffung der Welt#W Nun sind die Werke zwar schon seit der Erschaffung der Welt beendet.; 4denn dort, wo vom siebten Schöpfungstag die Rede ist, lesen wir: »Am siebten Tag, als Gott das ganze Werk der Schöpfung vollendet hatte, ruhte er.«#1. Mose 2,2. 5Und doch sagt Gott, wie eben zitiert: »Niemals sollen sie an meiner Ruhe teilhaben!« 6Die Erfüllung seiner Zusage, Menschen an seiner Ruhe Anteil zu geben, steht also immer noch aus; die, denen er dieses Angebot ursprünglich machte, haben das Ziel nicht erreicht, weil sie ihm nicht gehorchten. 7Deshalb hat Gott für eine neue Gelegenheit gesorgt; es ist dieses »Heute«, von dem er – lange nach jenem Geschehen – durch David an der bereits erwähnten Stelle sagt: »Wenn ihr heute die Stimme Gottes hört, dann verschließt euch seinem Reden nicht!«#Psalm 95,7.8. 8Zwar hat Josua die Israeliten in das ihnen zugesagte Land geführt, aber an der eigentlichen Ruhe hatten sie deswegen immer noch nicht teil; sonst#W 8 Wenn nämlich Josua sie in die Ruhe gebracht hätte, dann. hätte Gott nicht zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal von einem »Heute« gesprochen. 9Somit wartet auf Gottes Volk noch eine Zeit vollkommener Ruhe – die ´wahre` Sabbatfeier. 10Denn wer an Gottes Ruhe Anteil bekommt, darf von all seiner Arbeit ausruhen, genauso wie Gott ruhte, als er alles erschaffen hatte.
11Setzen wir also alles daran, an dieser Ruhe teilzuhaben, und lassen wir uns den Ungehorsam jener früheren Generation als warnendes Beispiel dienen, damit wir nicht wie sie zu Fall kommen!
Gottes Wort – ein unbestechlicher Richter
12Denn eines müssen wir wissen: Gottes Wort ist lebendig und voller Kraft. Das schärfste beidseitig geschliffene Schwert ist nicht so scharf wie dieses Wort, das Seele und Geist und Mark und Bein durchdringt#Aü das Seele und Geist sowie Mark und Bein voneinander trennt. und sich als Richter unserer geheimsten Wünsche und Gedanken#W als Richter der Wünsche und Gedanken des Herzens. erweist. 13Kein Geschöpf ist vor Gott verborgen; alles liegt offen und ungeschützt vor den Augen dessen da, dem wir Rechenschaft geben müssen.
Jesus, der große Hohepriester
14Weil wir nun aber einen großen Hohenpriester haben, der den ganzen Himmel ´bis hin zum Thron Gottes` durchschritten hat – Jesus, den Sohn Gottes –, wollen wir entschlossen an unserem Bekenntnis zu ihm#Od an dem Glauben, zu dem wir uns bekennen. W an dem Bekenntnis. festhalten. 15Jesus ist ja nicht ein Hoherpriester, der uns in unserer Schwachheit nicht verstehen könnte. Vielmehr war er – genau wie wir – Versuchungen aller Art ausgesetzt#Od war er in jeder Hinsicht denselben Versuchungen ausgesetzt wie wir., ´allerdings mit dem entscheidenden Unterschied, dass` er ohne Sünde blieb.
16Wir wollen also voll Zuversicht vor den Thron unseres gnädigen Gottes treten, damit er uns sein Erbarmen schenkt und uns seine Gnade erfahren lässt und wir zur rechten Zeit die Hilfe bekommen, die wir brauchen#W vor den Thron der Gnade treten, damit wir Erbarmen bekommen und Gnade finden zu rechtzeitiger Hilfe..

2011 Genfer Bibelgesellschaft

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