1. Johannes 5
NGU2011
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Sieg über die Welt durch den Glauben an Jesus Christus
1Jeder, der glaubt, dass Jesus der ´von Gott gesandte Retter,` der Christus, ist, ist aus Gott geboren#Od ist von Gott gezeugt.. Und ein Kind, das Gott, seinen Vater, liebt, liebt auch seine Geschwister, die anderen Kinder dieses Vaters.#Aü Und wer ihn, den Vater liebt, liebt auch seinen Sohn (d. h. Jesus Christus). W Und jeder, der den liebt, der geboren/gezeugt hat, liebt auch den, der aus ihm geboren / von ihm gezeugt ist. 2´Es gilt aber auch das Umgekehrte:` Die Echtheit unserer Liebe zu den Kindern Gottes erkennen wir daran, dass wir Gott lieben, und ´das wiederum bedeutet:` dass wir nach seinen Geboten leben. 3Unsere Liebe zu Gott zeigt sich nämlich im Befolgen seiner Gebote. Und seine Gebote zu befolgen ist nicht schwer. 4Denn jeder, der aus Gott geboren ist#Od von Gott gezeugt ist., siegt über die Welt. Diesen Sieg macht uns unser Glaube möglich#W Dieser Sieg ist unser Glaube.: Er ist es, der über die Welt triumphiert hat. 5Wer erringt also den Sieg über die Welt? Nur der, der glaubt, dass Jesus der Sohn Gottes ist.
Jesus Christus, der Sohn Gottes: eine dreifache Bestätigung
6Er, Jesus Christus, der als Mensch zu uns kam, wurde in zweifacher Weise als Sohn Gottes bestätigt: bei seiner Taufe und bei seinem Opfertod – mit anderen Worten: durch Wasser und durch Blut. Wohlgemerkt: nicht nur durch das Wasser, sondern durch das Wasser und durch das Blut.#W 6 Dieser ist es, der durch Wasser und Blut kam, Jesus Christus – nicht nur durch das Wasser, sondern durch das Wasser und durch das Blut. Wahrscheinlich hatte für die in diesem Brief bekämpften Irrlehrer der Tod Jesu am Kreuz keinerlei Heilsbedeutung. Ihrer Ansicht nach verband sich ein vom Himmel kommender Christus bei der Taufe mit dem irdischen Jesus und verließ diesen wieder vor dessen Sterben. Johannes betont deshalb, dass nicht nur die Taufe (das Wasser), sondern auch die Kreuzigung (das Blut) zu dem Weg gehörten, den Jesus Christus im Auftrag seines Vaters zu gehen hatte, und dass beide Geschehnisse ihn als den Sohn Gottes bestätigten. Und diese Bestätigung kommt vom Geist Gottes selbst, und der Geist ist die Wahrheit. 7Somit sind es drei Zeugen#Vergleiche 5. Mose 19,15.: 8der Geist, das Wasser und das Blut; und die Aussagen dieser drei stimmen überein. 9Wenn Menschen uns etwas bezeugen, schenken wir ihrer Aussage Glauben. Aber die Aussage Gottes hat ein ungleich größeres Gewicht, zumal es dabei um Jesus Christus geht, den Gott selbst als seinen Sohn bestätigt hat#W zumal die Aussage Gottes darin besteht, dass er über seinen Sohn Zeugnis abgelegt hat.. 10Wer an den Sohn Gottes glaubt, weiß in seinem Innersten, dass Gottes Aussage wahr ist#Od glaubt, hält an dieser Aussage fest. W glaubt, hat die Aussage / das Zeugnis in sich.. Doch wer Gott keinen Glauben schenkt, macht ihn damit zum Lügner: Er will nicht wahrhaben, dass Gott als Zeuge für seinen Sohn eingetreten ist.
11Und was bedeutet diese Aussage Gottes ´für uns`? Sie bedeutet, dass Gott uns das ewige Leben gegeben hat; denn dieses Leben bekommen wir durch seinen Sohn#Od gegeben hat und dass wir dieses Leben nur durch seinen Sohn bekommen (w und dieses Leben ist in seinem Sohn).. 12Wer mit dem Sohn verbunden ist, hat das Leben. Wer nicht mit ihm, dem Sohn Gottes, verbunden ist, hat das Leben nicht.
Zuversicht beim Gebet
13Ich habe euch diese Dinge geschrieben, um euch in der Gewissheit zu bestärken, dass ihr das ewige Leben habt; ihr glaubt ja an Jesus als den Sohn Gottes#W ihr glaubt ja an den Namen des Sohnes Gottes.. 14Und ´wer an Jesus glaubt,` kann sich voll Zuversicht an Gott wenden; denn wenn wir ihn um etwas bitten, was seinem Willen entspricht, erhört er uns. 15Und weil wir wissen, dass er unsere Bitten erhört, können wir sicher sein, dass er uns das Erbetene gibt – so sicher, als hätten wir es bereits bekommen#W dass wir die erbetenen Dinge haben, die wir von ihm erbeten haben..
16Wenn jemand seinen Bruder oder seine Schwester sündigen sieht und es sich dabei um eine Sünde handelt, die nicht zum Tod führt, soll er bei Gott für sie eintreten, und Gott wird ihnen das Leben geben#Aü und auf diese Weise wird er erreichen, dass ihnen das Leben gegeben wird.. Wie gesagt, das gilt dann, wenn sie eine Sünde begangen haben, die nicht zum Tod führt. Es gibt allerdings auch eine Sünde, die den Tod nach sich zieht#Mit der »Sünde zum Tod« (wie es wörtlich heißt) ist möglicherweise das bewusste Festhalten an einer gottlosen Einstellung und einem gottlosen Verhalten gemeint, wie es bei den Irrlehrern der Fall war – die vorsätzliche Weigerung, zu Christus umzukehren. Ein solcher Weg führt in die Gottferne, den ewigen Tod.; sie meine ich nicht, wenn ich dazu auffordere, ´für die in Sünde geratenen Geschwister` zu beten. 17Zwar ist jedes Unrecht Sünde, aber nicht jede Sünde führt zum Tod.
Eine dreifache Gewissheit
18Wir wissen, dass jemand, der aus Gott geboren ist#Od von Gott gezeugt ist., nicht sündigt; denn der Sohn Gottes hält seine schützende Hand über ihn#Aü denn wer Gott zum Vater hat, über den hält Gott seine schützende Hand. Aü denn wer Gott zum Vater hat, hält an Gott fest. Aü/AL(1) denn wer Gott zum Vater hat, bewahrt sich. W denn der aus Gott Geborene / von Gott Gezeugte – er bewahrt ihn/sich., sodass der Böse – ´der Teufel` – ihm nicht schaden kann.
19Wir wissen, dass wir von Gott stammen, wissen aber auch, dass sich die ganze Welt in der Gewalt des Bösen befindet.
20Wir wissen, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns die Augen geöffnet hat#W und uns Verständnis/Erkenntnisvermögen gegeben hat., damit wir den erkennen, der die Wahrheit ist. Mit ihm, dem wahren ´Gott`, sind wir verbunden, ´weil` wir mit seinem Sohn, Jesus Christus, verbunden sind. Dieser ist selbst der wahre Gott#Od Dieser ´Gott, der sich in Christus offenbart hat,` ist der wahre Gott.; er ist das ewige Leben.
21Meine lieben Kinder, nehmt euch in Acht vor den falschen Göttern!

2011 Genfer Bibelgesellschaft

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