1. Korinther 5
NGU2011

1. Korinther 5

5
Ein krasser Fall von Unsittlichkeit in der Gemeinde
1Mir ist noch etwas berichtet worden. Es gibt bei euch doch tatsächlich#Aü 1 Überall erzählt man sich, was in eurer Mitte geschieht: Es gibt bei euch. einen so unglaublichen Fall von Unmoral, dass er nicht einmal bei denen ´toleriert würde`#Od bei denen ´vorkommt`., die Gott nicht kennen: Einer von euch hat ein Verhältnis mit seiner eigenen Stiefmutter!#W Einer hat die Frau des Vaters! Es handelt sich wohl nicht um die leibliche Mutter des Betreffenden, sondern um seine Stiefmutter oder um eine zweite Frau seines Vaters. Möglicherweise hat sich der Vater von dieser Frau scheiden lassen, oder er lebt nicht mehr. Vergleiche 3. Mose 18,8; 5. Mose 23,1; 27,20. 2Und da spielt ihr euch immer noch groß auf?#Od Und darauf bildet ihr euch auch noch etwas ein (als wären dieses Verhältnis und diese Toleranz Zeichen christlicher Freiheit)? Solltet ihr nicht vielmehr beschämt und traurig sein und den, der sich so etwas hat zuschulden kommen lassen, aus eurer Gemeinschaft ausschließen?
3Ich jedenfalls habe bereits entschieden, was zu tun ist. Denn wenn ich auch nicht persönlich unter euch bin, bin ich es doch mit meinen Gedanken.#W Denn wenn ich auch dem Körper nach abwesend bin, bin ich doch dem Geist nach anwesend. Auf solche Weise bei euch anwesend, habe ich folgendes Urteil über den gefällt, der diese schändliche Beziehung eingegangen ist#W der das so getan hat.: 4Im Namen von Jesus, unserem Herrn#im Namen von Jesus, unserem Herrn gehört nach anderer Auffassung zu dem Satan auszuliefern (Vers 5). Noch andere verbinden es mit der diese schändliche Beziehung eingegangen ist (Vers 3) also: der das – ´wie er behauptet` – im Namen von Jesus, unserem Herrn, getan hat., sollt ihr eine Versammlung abhalten; ich werde in Gedanken#W mein Geist wird. daran teilnehmen, und Jesus, unser Herr, wird mit seiner Kraft#W und die Kraft von Jesus, unserem Herrn, wird. zugegen sein. 5Wir werden zusammenkommen, um diesen Menschen dem Satan auszuliefern.#Od 5 Bei dieser Zusammenkunft sollt ihr (od werde ich) diesen Menschen dem Satan ausliefern. Od 4 … daran teilnehmen. Dann werden wir in der Kraft von Jesus, unserem Herrn, 5 diesen Menschen dem Satan ausliefern. – »dem Satan ausliefern«: wahrscheinlich durch Ausschluss aus der Gemeinde. Er soll die zerstörerische Macht des Satans am eigenen Leib erfahren#Od in seinem irdischen Leben erfahren. Aü dem Satan auszuliefern, damit er aufhört, der sündigen menschlichen Natur zu folgen., damit er zur Besinnung kommt und an dem Tag, an dem der Herr Gericht hält, doch noch gerettet wird.#W auszuliefern zur Zerstörung des Fleisches, damit der Geist am Tag des Herrn gerettet wird.
»Schließt den, der Böses tut, aus eurer Gemeinschaft aus!«
6Ihr habt wirklich keinen Grund, stolz und überheblich zu sein!#W Das, worauf ihr stolz seid, ist nicht gut. Habt ihr vergessen, dass schon die kleinste Menge Sauerteig den ganzen Teig durchsäuert? 7´Macht es daher so, wie man es vor dem Passafest macht#Siehe 2. Mose 12,15; 13,3-7.:` Entfernt den alten, durchsäuerten Teig, damit ihr wieder das werdet, was ihr doch schon seid – ein frischer, ungesäuerter Teig#W damit ihr ein frischer Teig werdet, wie ihr ja ungesäuert seid.. ´Ihr seid es,` weil der geopfert wurde, der unser Passalamm ist: Christus. 8Deshalb wollen wir nicht mit dem alten, durchsäuerten Teig feiern, dem Sauerteig der Bosheit und der Schlechtigkeit, sondern mit dem ungesäuerten Brot der Reinheit und der Wahrheit.
9In meinem früheren Brief#Dieser Brief ist uns nicht erhalten. habe ich euch vor dem Umgang mit Menschen gewarnt, die ein unmoralisches Leben führen. 10Dabei dachte ich natürlich nicht an Menschen, mit denen ihr zwar in dieser Welt zu tun habt, die aber Gott nicht kennen. Wenn ihr den Kontakt mit allen vermeiden wolltet, die ein unmoralisches Leben führen, geldgierig sind, andere berauben#Od betrügen/ausbeuten. Entsprechend im nächsten Vers. oder Götzen anbeten, bliebe#W führen, 10 nicht überhaupt mit den Unmoralischen dieser Welt oder mit den Geldgierigen und Räubern oder Götzenanbetern, sonst bliebe. euch nichts anderes übrig, als die Welt zu verlassen. 11Darum schreibe ich euch jetzt ´noch einmal unmissverständlich`#Od In Wirklichkeit ´meinte ich Folgendes, als` ich euch schrieb.: Habt mit niemand etwas zu tun, der sich zur Gemeinde zählt#W der Bruder genannt wird. und trotzdem ein unmoralisches Leben führt oder geldgierig ist, Götzen anbetet, Verleumdungen verbreitet, ein Trinker ist oder andere beraubt. Lasst einen solchen Menschen also auch nicht mehr an euren gemeinsamen Mahlzeiten teilnehmen.#Od Mit einem solchen Menschen sollt ihr also auch nicht mehr essen.
12Ist es etwa unsere Aufgabe, über die zu Gericht zu sitzen, die außerhalb der Gemeinde stehen? Seid ihr nicht vielmehr verpflichtet, eure eigenen Leute zur Verantwortung zu ziehen?#W 12 Denn was habe ich die draußen zu richten? Habt ihr nicht die drinnen zu richten? 13Über die draußen wird Gott selbst das Urteil sprechen#AL(1) spricht Gott selbst das Urteil.. »Schließt also den, der Böses tut, aus eurer Gemeinschaft aus!«#5. Mose 13,6; 17,7.12; 19,19; 21,21; 22,21.24; 24,7.

2011 Genfer Bibelgesellschaft

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