1. Korinther 16
NGU2011

1. Korinther 16

16
Eine Geldsammlung für die Gemeinde in Jerusalem
1Nun noch ein Wort zu der Geldsammlung für die Gläubigen#W Heiligen. ´in Jerusalem`. Macht es so, wie ich es auch in den Gemeinden von Galatien angeordnet habe: 2Am ersten Tag jeder Woche, ´dem Sonntag`#Nach jüdischer Zählung beginnt die Woche mit dem Sonntag und endet mit dem Sabbat., soll jeder von euch bei sich zu Hause einen Betrag auf die Seite legen, der seinen Möglichkeiten#Od seinen Einkünften. Od dem Segen, den Gott ihn erfahren lässt. entspricht. Auf diese Weise kommt nach und nach eine größere Summe zusammen#W einen Betrag auf die Seite legen und ansammeln, je nachdem, wie er Gelingen hat., und das Geld muss nicht erst dann gesammelt werden, wenn ich komme. 3Sobald ich bei euch bin, werde ich diejenigen, die ihr für geeignet haltet, mit Empfehlungsbriefen nach Jerusalem schicken und eure Gabe überbringen lassen. 4Vielleicht werde ich, wenn es mir angebracht scheint, auch selbst hinreisen, sodass sie mich dann begleiten können.
Reisepläne, Mitteilungen, Anweisungen
5Allerdings werde ich, ehe ich euch besuche, durch Mazedonien reisen. Ich habe jedoch nicht vor, mich dort länger aufzuhalten.#W durch Mazedonien reisen. Durch Mazedonien reise ich nämlich ´nur`. 6Bei euch hingegen werde ich, wenn irgend möglich, eine Zeitlang bleiben, vielleicht sogar den ganzen Winter über. Danach kann ich die Reise dann – was auch immer mein nächstes Ziel sein wird – mit eurer Unterstützung fortsetzen. 7Ich könnte es zwar so einrichten, dass ich gerade jetzt zu euch komme; aber das möchte ich nicht, weil es mir nur einen kurzen Besuch erlauben würde.#Aü 7 Ich möchte diesmal nicht nur einen kurzen Besuch bei euch machen. Aü 7 Ich möchte euch nicht, wie ursprünglich geplant, nur auf der Durchreise besuchen. W 7 Denn ich will euch jetzt nicht auf der Durchreise sehen. Vielmehr hoffe ich – wenn der Herr es mir möglich macht –, eine längere Zeit bei euch zu verbringen. 8Außerdem habe ich vor, noch bis Pfingsten#Zu Pfingsten siehe 3. Mose 23,15-21; 4. Mose 28,26-31; 5. Mose 16,9-12; Apostelgeschichte 2,1. in Ephesus zu bleiben; 9denn hier haben sich mir große und vielversprechende Möglichkeiten eröffnet.#W denn eine große und wirksame Tür hat sich mir geöffnet / ist mir geöffnet worden. Meine Anwesenheit in dieser Stadt ist auch deshalb noch nötig, weil es zahlreiche Gegner gibt.
10Wenn Timotheus zu euch kommt, macht es ihm nicht schwer, seinen Auftrag zu erfüllen; denn er tut wie ich die Arbeit, die der Herr uns zugewiesen hat.#W Wenn (od Wann immer) aber Timotheus zu euch kommt, seht zu, dass er ohne Furcht bei euch ist; denn er arbeitet am Werk des Herrn wie auch ich. 11Niemand soll ihn geringschätzig behandeln! ´Und wenn er dann wieder aufbricht,` verseht ihn mit allem, was er für seine Rückreise braucht, ´und verabschiedet ihn` mit dem Friedensgruß#W im Frieden.. Ich warte sehnsüchtig auf ihn und auf die Brüder, die mit ihm gereist sind.#Od und mit mir die Brüder, die hier sind. W Ich warte nämlich auf ihn mit den Brüdern.
12Was unseren Bruder Apollos betrifft, so habe ich ihn eindringlich gebeten, sich den Brüdern anzuschließen, die inzwischen auf dem Weg zu euch sind#Siehe die Verse 10 und 11. Od die zu euch zurückkehren werden (siehe Vers 17). W gebeten, mit den Brüdern zu euch zu gehen.; aber er war entschieden dagegen, euch zum jetzigen Zeitpunkt zu besuchen#Od aber es war offensichtlich nicht ´Gottes` Wille, dass er euch zum jetzigen Zeitpunkt besucht.. Er wird jedoch kommen, sobald sich ihm eine günstige Gelegenheit bietet.
13Seid wachsam! Haltet unbeirrt am Glauben fest!#Od Bleibt im Glauben fest! Seid mutig und seid stark! 14Lasst euch in allem, was ihr tut, von der Liebe bestimmen.
15Ich habe noch eine Bitte an euch, Geschwister: Ihr wisst, dass Stephanas und die, die zu seiner Familie gehören, die Ersten in der Provinz Achaia waren, die an Jesus Christus glaubten#W dass das Haus des Stephanas die Erstlingsfrucht von Achaia ist. Zu Erstlingsfrucht vergleiche 3. Mose 23,10.11., und dass sie es sich zur Aufgabe gemacht haben, den Gläubigen#W Heiligen. zu dienen. 16Seid daher bereit, euch ihnen unterzuordnen – ihnen und allen anderen, die#Aü ihnen und allen, die mit ihnen zusammen. mit unermüdlichem Einsatz ´für den Herrn` arbeiten. 17Aber zunächst einmal sind Stephanas, Fortunatus und Achaikus bei mir, und darüber freue ich mich. Ihr Kommen hat mich dafür entschädigt, dass ich nicht bei euch sein kann.#Od Ihr Kommen hat mich dafür entschädigt, dass ihr nicht alle hier sein könnt. Od Sie haben das für mich getan, wozu ihr keine Gelegenheit hattet. W Diese haben euren Mangel (d. h. entweder »das, woran es mir im Hinblick auf euch fehlte« – nämlich das Zusammensein mit ihnen – oder »das, woran ihr es fehlen ließt«) ausgefüllt. 18Ich war voller Unruhe, wenn ich an euch dachte, aber der Besuch dieser drei hat mich ermutigt, und das zu erfahren ist sicher auch für euch eine Ermutigung#Od hat mich ermutigt, so wie sie auch euch schon oft ermutigt haben. W 18 Denn sie haben meinen und euren Geist beruhigt/erquickt.. Ich möchte, dass ihr Leuten wie ihnen Respekt und Anerkennung entgegenbringt.
Grüße und persönliches Schlusswort
19Die Gemeinden ´der Provinz` Asien lassen euch grüßen. Besonders herzliche Grüße senden euch Aquila und Priska, die durch den Herrn mit euch verbunden sind,#W Vielmals grüßen euch im Herrn Aquila und Priska. Zu Aquila und Priska siehe Apostelgeschichte 18,1-3.18.19.26; Römer 16,3; 2. Timotheus 4,19. sowie die Gemeinde, die in ihrem Haus zusammenkommt. 20Alle Geschwister, ´die hier sind,` lassen euch grüßen. Grüßt einander mit einem Kuss als Ausdruck dafür, dass ihr alle zu Gottes heiligem Volk gehört#W mit einem/dem heiligen Kuss..
21Ich selbst, Paulus, grüße euch ebenfalls; ich schreibe diesen Gruß mit eigener Hand. 22Wenn jemand den Herrn nicht liebhat, soll er verflucht ´und von Gott getrennt` sein. Marána tá#Aramäisch für »Unser Herr, komm!« Andere lesen Marán atá (»Unser Herr ist gekommen«, d. h. vielleicht: »Unser Herr ist in unserer Mitte«). Manche deuten diese Lesart auch als Ausdruck der Glaubensgewissheit der Gemeinde: »Unser Herr kommt!« – Unser Herr, komm! 23Die Gnade des Herrn Jesus sei mit euch! 24Meine Liebe gilt euch allen, die ihr durch Jesus Christus mit mir verbunden seid.#W Meine Liebe ist/sei mit euch allen in/durch Christus Jesus. Eine gut bezeugte Lesart fügt hinzu: Amen.

2011 Genfer Bibelgesellschaft

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