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focusC, Chur
Völlig verpennt? – Unsere Welt braucht dich
Jona! Ein Prophet auf der Flucht. Eine Mission, die er hasst. Und ein Gott, der ihn enttäuscht und überrascht. Jona erledigt seinen Auftrag zwar, aber am Ende scheitert er an seinen eigenen Erwartungen. Er ist so sauer auf Gottes Barmherzigkeit, dass er sterben will. Gemeinsam wollen wir herausfinden, wie Gott wirklich tickt, damit wir nicht vor ihm flüchten müssen, sondern ihm vertrauen können. Wir wollen seine Grosszügigkeit feiern und weitersagen. Und wir wollen uns dafür einsetzen, dass seine Gerechtigkeit und Barmherzigkeit in unserer Welt sichtbar werden. Herzlich willkommen zum zweiten Teil unserer Gottesdienstreihe "Jona und der unverschämt barmherzige Gott." Die Predigt hält Daniel Vassen
Locations & Times
focusC, Calandastrasse 38, 7000 Chur, Schweiz
Calandastrasse 38, 7000 Chur, Schweiz
Sunday 10:00 AM
1. In Vers 3 wird betont, dass Jona "vor Gott flieht" - Jona weiss, dass Gott der Schöpfer von Himmel, Land und Meer ist (Jona 1,9) und er vor ihm nicht fliehen kann. Es geht also nicht um eine physische Flucht, sondern um eine Flucht aus der Beziehung zu Gott. Er wendet Gott den Rücken zu, wendet sich "vom Angesicht Gottes" ab. Warum ist das nicht einfach eine Sünde, wie jede andere auch, sondern die Ursünde aus der alles andere folgt.
2. Wenn bei Jona der Sturm eine Folge der Sünde ist - ist dann der Sturm der Versuch Gottes Jona zu bestrafen oder ihn "wachzurütteln"? Ist er Ausdruck seiner Gnade oder seines Zorns - oder beides? Ist er gerecht?
3. Tim Keller sagt in seinem Buch, dass nicht jede Schwierigkeit, die wir erleben, die Strafe für eine bestimmte Sünde ist, aber dass jede Sünde uns in Schwierigkeiten bringt (Kapitel 2). Worin besteht der Unterschied?
4 Jona wird nicht durch den Sturm, sondern durch den Kapitän wachgerüttelt und kommt trotzdem nicht in die Gänge. Welche Stürme in unserer Welt machen den Menschen existenzielle Angst?
5. Was steckt hinter den Stürm unserer Welt? Kann uns das, was Jona hier erzählt und erlebt eine Hilfe darin sein, das besser zu verstehen?
6. Warum braucht unsere Welt uns als Gottes Boten?
7. Was steckt hinter unserer Sprachlosigkeit? Bei Jona ist es eigentlich gar nicht die Angst vor Assyrien, sondern die Befürchtung, dass Gott gnädig ist (lies Jona 4,2). Ich habe bei uns eine andere Vermutung. Ich vermute, dass wir unserer eigenen Botschaft nicht trauen, selbst nicht wirklich verstanden haben, was Gott uns durch Jesus Christus und das Evangelium schenken möchte bzw. nicht wissen, wie wir den Leuten sagen sollen, wenn sie mit ihrer Not vor uns stehen.
8. Wäre Gebet für unsere Welt vielleicht tatsächlich ein erster Schritt, damit wir wieder neu Boten Gottes werden? Wofür könnten wir denn beten?
9. Bei welchen Fragen bist du "sprachlos" und weisst nicht mehr weiter? Versucht in den Kleingruppen miteinander zu überlegen, wie wir die Botschaft von Jesus, Gottes Liebe und Zuwendung zur Welt, in diesen Situationen weiter sagen können.
10. Wie können wir neu zu Botschaftern Gottes in unseren stürmischen Zeiten werden?
11. Tim Keller verweist am Ende von Kapitel 3) auf das Gleichnis vom barmherzigen Samariter (Lukas 10,25-37). Dort macht Jesus deutlich, was Nächstenliebe wirklich heisst. Warum ist der barmherzige Samariter für uns ein besseres Vorbild als Jona? Warum ist das, was Keller als "allgemeine Gnade" und "besondere Gnade" bezeichnet beides wichtig für uns und unsere Welt?