Daniel

Andacht

Gewogen!


Belsazar war der letzte König der Babylonier, einige Jahre waren jetzt ins Land gegangen. Die heiligen Gegenstände aus dem Tempel Jerusalems werden als Saufinstrumente während einer gottlosen Mega-Orgie/Götzenfeier missbraucht! Doch dann: Rätselhaftes, unheimliches Graffiti aus dem Nichts an der Wand! Der König völlig verängstigt, ihm schlottern die Knie (wörtlich: fallen die Gelenke auseinander)! 


Keiner der Astrologen und Traumdeuter können die Schrift lesen. Keiner? Doch, gabs da nicht einen gewissen Daniel, der schon öfters ein glückliches Händchen bewiesen hatte? Daniel war jetzt auch schon in die Jahre gekommen, doch die Königinmutter erinnert sich und lässt diesen holen.


Lies jetzt Daniel 5,13-16 und 22-30.


Die Macht Babylons neigt sich dem Ende, das Reich wird aufgeteilt. Schlechte Nachricht für Belsazar. Auch er hatte sich auf seinen Ruhm und Reichtum zu viel eingebildet – scheint wohl in der Familie zu liegen. In derselben Nacht wird er getötet. Die Meder und Perser übernehmen 539 v. Christus die Macht.


Gott hat wirklich alles in seiner Hand. Nichts, auch die größten politischen Plattenverschiebungen entgleiten seinen Händen nicht. Gott wiegt die menschlichen Machenschaften ab. Schwergewichte werden federleicht. Ihm ist nichts unmöglich. 


Er setzt nicht nur Könige ein und Großmächte ab, er weiß auch um die kleinsten Probleme aller Menschen – auch von dir! Er sieht dich, er liebt dich! Er will Freundschaft mit dir. 


Das ist eine der wichtigsten Lektionen aus dem Daniel-Buch!


Action Step:

Bitte Gott neu um Vertrauen für die Führung in deinem Leben. Bete die Worte des Hauptmanns an Jesus: „Ich glaube, hilf meinem Unglauben“ (Markus 9:24).