Daniel

Andacht

Auferstanden!

Lies zuerst Daniel 12,1-4, Apostelgeschichte 24,14-16 und Matthäus 13,41-43.

Diese irdische Dimension ist nicht alles! Es sind übernatürliche Kräfte am Werk. Gott gebraucht seine Boten, wie den großen Engelfürsten Michael, um in Zeiten der Bedrängnis für Gottes Volk einzustehen. Gott bewahrt sein Volk nicht immer vor Leid, aber er geht stets mit ihm durch schwere Zeiten. 

Daniel hat noch viele Fragen über die verrückten Dinge, die er gesehen hat, kriegt aber nur kryptische Antworten („eine Zeit, zwei Zeiten und eine halbe Zeit“?) und soll die Worte Gottes versiegeln bis zur „Zeit des Endes“. Vieles bleibt in unserem Leben (und beim Lesen des Daniel-Buchs) sehr undurchsichtig und rätselhaft, wird uns dann aber oft hinterher klar, nicht wahr?

Wenn ich aber mit Jesus unterwegs bin, passiert am Ende der Zeiten etwas Wunderbares: 

Leibliche Auferstehung (denn in der Bibel ist der leibliche Körper ein Geschenk Gottes und nicht nur lästiges Gefängnis des Geistes). Im Neuen Testament wird noch deutlicher, dass Jesus in seiner Auferstehung für uns der Prototyp des neuen Lebens in göttlicher Perfektion ist. 

Das Leben nach dem Tod wird aber entscheidend durch meine Beziehung zu Gott in diesem Leben beeinflusst. Jeder Mensch wird am „Ende der Zeiten“ leiblich auferstehen und sich vor Gott verantworten müssen. Dann stellen sich die alles entscheidenden Fragen: Wie stehe ich zu Jesus? Wie bin ich mit meinen Verfehlungen und Sünden umgegangen? Trennen sie mich von Gott oder habe ich im Glauben angenommen, dass Jesus mich vor Gott gerecht gemacht hat, als er am Kreuz starb?

Wie werde ich antworten? Bin ich tatsächlich im „Buch des Lebens“ geschrieben (Dan. 12,1)? Wenn ich Jesu Kreuzestod für ich im festen Vertrauen annehme, dann Ja!

Vielleicht siehst du im Moment keinen Sternenhimmel in deinem Leben. Dann sei selbst dieser helle Stern für andere! Gerade, wenn ich mich darum kümmere andere Menschen geistlich weiterzubringen, höre ich auf, mich ständig nur um mich und meine vernebelten Umstände zu drehen.

Gerade in den dunkelsten Zeiten des Lebens kann diese Hoffnung auf das Leben nach dem Tod dafür sorgen, umso heller wie die Sonne oder die Sterne zu strahlen (V. 3). Dann kann ich anderen Menschen den „Weg der Gerechtigkeit“ zeigen, wie man Gott begegnen, mit ihm kommunizieren und Beziehung pflegen kann. Dann habe ich keine Angst mehr vor dem Tod. Das gibt Mut und Zuversicht! 

Der letzte Vers in Daniel 12,13 gibt diese feste Verheißung: „Du aber geh deinen Weg bis zum Ende! Du wirst dich zur Ruhe legen, doch du wirst auferstehen und das himmlische Erbe empfangen, das am Ende der Zeit auf dich wartet.“

Action Step:
Falls du noch nicht mit Gott unterwegs bist oder das Gefühl hast dich von Gott entfernt zu haben, dann mach heute wieder einen Neuanfang! Gib ihm im Gebet alles ab, was dich bedrückt. Bekenne deine Schuld vor ihm. Nimm an, was Jesus für dich am Kreuz getan hat. Hol dir diese Vergebung für dich ab.

 

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