Daniel

Andacht

Verbrannt! 


König N. hat nichts gelernt… Erst lobt er Daniels Gott in den Himmel und jetzt in Kapitel 3 lässt er alle Leute ein Standbild anbeten. Doch die Hebräer weigern sich da mitzumachen. Sie fallen nicht davor nieder und beten es nicht an. Sie kennen nämlich den wahren Gott, der über alles herrscht und auch Nebukadnezzar in seine Schranken weisen kann. Die Folge: Der Feuerofen! Obwohl sie doch hohe Tiere im Reich waren – keine Gnade für Dissidenten!


Lies jetzt Daniel 3,20-30.


Zwei Dinge sind hier bemerkenswert:

Die Männer geben dem Druck von außen nicht nach. Trotz mehrfacher Drohung und Warnung vor den Konsequenzen. Wo stehen wir so oft in der Gefahr Kompromisse zu machen und Gott zu vergessen? Wo beugen wir uns eigentlich viel zu schnell den „Standbildern“ unserer Umgebung? Wo sind uns die Meinungen anderer über uns oder die Maßstäbe und Werte unseres Umfeldes wichtiger, als Gottes Ideen? Schadrach, Meschach und Abed-Nego? Sie bleiben standhaft! Wow! „Ja, sie wollten lieber sterben, als irgendeinen anderen Gott außer ihren Gott zu verehren und anzubeten“ (V. 28).


Das andere: Gott bewahrt die drei nicht vor dem Ofen, sondern im Ofen! Plötzlich steht da eine vierte Person mit ihnen im Grill drin. Einer, der aussieht wie ein „Göttersohn“. Gott hat sich wohl hier körperlich manifestiert (eine „Christophanie“ – wenn Christus vor seiner Menschwerdung physisch in Erscheinung tritt) und steht den Treuen bei. Gott bewahrt nicht immer vor Gefahr und Leid, aber ist immer darin mit dabei und macht, dass man am Ende durchkommt.


Action Step 1:

Bekenne Gott deine Kompromisse. Wo gehst du Wege, von denen du eigentlich weißt, dass sie Gottes Wegen nicht entsprechen? Kehr um und bitte Gott um die richtige Zielführung.


oder




Action Step 2:

Wenn du mitten im Leid steckst oder Widerstand erfährst: Mach eine Liste und überlege, wo du dennoch schon Gottes Gegenwart erlebt hast, ohne es vielleicht realisiert zu haben. Danke ihm dafür.