Daniel

Andacht

Geträumt! (Teil 1)


Schon fies! Der König hat einen Traum und will ihn von seinen Wahrsagern deuten lassen, dabei sagt er ihnen den Traum nicht. Sie selbst sollen daraufkommen und deuten. Nebukadnezzar hat auch keine Geduld, sieht wie die Wahrsager Zeit schinden wollen, und will alle umbringen lassen, weil sie’s nicht draufhaben. Auch Daniel & Co. müssen dran glauben. Der geht schnell zum König und erbittet Bedenkzeit. Und tatsächlich: Gott sagt ihm den Traum in einer Vision. Puh! Nochmal „Glück“ gehabt. 


Lies jetzt Daniel 2,19-28.


Gott ist souverän! Das bedeutet, dass er alles plant, alles weiß, alles kann und überall ist. Raum, Zeit, Ort – jede Dimension untersteht seiner Kontrolle! Was macht das mit dir? Kannst du wie Daniel einfach nur Staunen und in lautem Jubel ausbrechen, weil du dir gewiss sein kannst, dass Gott sich kümmert?


Das geniale ist: Gott behält all das nicht für sich selbst, sondern lässt daran Teil haben. Das nennt man „Offenbarung“: „Er offenbart, was tief und verborgen ist; er weiß, was in der Finsternis liegt, denn bei ihm ist lauter Licht“ (V. 22).


Da wo ich nur Bahnhof versteh, da wo ich nicht seh, ob ich wirklich richtig steh – da gibt es Navigation und Licht von oben! Die 4 Hebräer, die diesen Gott kennen, der sich seinen Geschöpfen mitteilt, gehen ins Gebet… und Gott antwortet! Gott verleiht „Weisheit und Stärke“ (V. 20 und 23). Er gibt von dem gerne ab, was er in unbegrenztem Maße zur Verfügung hat.


Action Step:

Wo siehst du gerade keinen Ausweg? Wo steckst du in der Sackgasse? Nimm dir die nächsten Tage regelmäßig Zeit mit Gott in den Dialog zu treten, ob er dich nicht vielleicht „um die Ecke“ denken lässt und neue Perspektiven schenkt, die dir bisher gar nicht bewusst waren. Schreibe dir deine Gebete auf. Auch die Gedanken, Bilder und Worte, die dir dabei in den Sinn kommen.