Markus 6:45-52

Markus 6:45-52 NGU2011

Nun drängte Jesus seine Jünger, unverzüglich ins Boot zu steigen und ans andere Ufer nach Betsaida vorauszufahren; er wollte inzwischen die Leute entlassen, damit sie nach Hause gehen konnten. Als er sich von der Menge verabschiedet hatte, ging er auf einen Berg, um zu beten. Spät am Abend, als Jesus immer noch allein an Land war, befand sich das Boot mitten auf dem See. Er sah, wie sich die Jünger beim Rudern abmühten, weil sie starken Gegenwind hatten. Gegen Ende der Nacht kam er zu ihnen; er ging auf dem See, und ´es schien, als` wollte er an ihnen vorübergehen. Als die Jünger ihn auf dem Wasser gehen sahen, meinten sie, es sei ein Gespenst, und schrien auf, so sehr waren sie alle bei seinem Anblick von Furcht gepackt. Aber Jesus sprach sie sofort an. »Erschreckt nicht!«, rief er. »Ich bin’s. Ihr braucht euch nicht zu fürchten.« Er stieg zu ihnen ins Boot, und der Sturm legte sich. Da waren sie erst recht fassungslos. Denn selbst nach dem Erlebnis mit den Broten hatten sie noch nichts begriffen; ihre Herzen waren verschlossen.
NGU2011: Neue Genfer Übersetzung
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