2.TimotheusbriefBeispiel

Im letzten Kapitel wird der Vermächtnischarakter des Briefes besonders deutlich. Paulus ahnt, dass sein Lebensende bevorsteht (Vers 6). Deshalb beschwört er Timotheus mit eindringlichen Worten, sich von nichts und niemandem davon abbringen zu lassen, Gottes Wort zu verkündigen. Es gilt noch viel zu tun bis zur Wiederkunft Jesu. Die Zeit drängt. Die Gegner des Evangeliums werden nicht weniger, sondern mehr.
Paulus weiß sich am Ziel seines Lebens. Er ist gewiss, dass er den Glauben bewahrt hat und bei Jesus ankommen wird. Inmitten seiner trostlosen äußeren Lage war das sicher sein Anker, an dem er sich festgehalten hat.
Was ist die Krone der Gerechtigkeit?
Vor kurzem erlebten wir, wie eine über 90jährige Frau im Frieden heimging mit den Worten eines Liedverses von Nikolaus Graf Zinzendorf: „Christi Blut und Gerechtigkeit, das ist mein Schmuck und Ehrenkleid, damit will ich vor Gott bestehn, wenn ich zum Himmel werd eingehn.“
Jesus ist unsere Gerechtigkeit. Ohne Ihn gibt es keine Heilsgewissheit. Das gilt nicht nur für Paulus und Timotheus, sondern für alle, die Jesus lieben (Vers 8).
Fragen zum Austausch:
Was ist das Wichtigste im Glauben, um bis zum Ende durchzuhalten? Suche Zusagen im Neuen Testament, die zum Ausdruck bringen, dass Jesus uns ans Ziel bringt? Eine Stelle zum Einstieg: Philipper 1,6.
Die Heilige Schrift
Über diesen Leseplan

Der zweite Timotheusbrief ist ein Abschiedsbrief. Ein geistliches Vermächtnis, das Paulus seinem geistlichen Sohn Timotheus verfasst hat. Was er schreibt, gilt aber nicht nur Timotheus. Auch wir brauchen Ermutigung, trotz allen Widerständen an Gottes Wort festzuhalten. Dazu soll dieser Leseplan anleiten. Die Fragen zum Austausch sollen zum Gespräch in einer Lesegruppe motivieren.
More
Wir möchten uns bei Route 66 - Quer durch die Bibel für die Bereitstellung dieses Plans bedanken. Weitere Informationen finden Sie unter: www.ewaldkeck.de