2.TimotheusbriefBeispiel

Timotheus soll zu einem Multiplikator von Gottes Wort werden. Was ihn Paulus gelehrt hat, das soll er nicht nur verkündigen, sondern auch an solche weitergeben, die fähig sind, wiederum andere zu lehren. Je mehr dieser Prozess der Multiplikation fortgeführt wird, desto mehr Menschen hören das Evangelium. Wenn es eine Methode gibt, dann ist diese die Effektivste.
Das erfordert allerdings vollen Einsatz - wie bei einem Soldaten oder einem Wettkämpfer oder einem Landwirt. Aber jede Mühe für andere bringt auch persönlichen Gewinn (Vers 6) und macht geistlich stark (Vers 1).
Wie das Timotheus genau machen soll, sagt ihm Paulus nicht. Aber er verspricht ihm durch Gottes Geist, dass der Herr ihm Verständnis geben wird in allen Dingen. Das ist eine wunderbare Zusage.
Nicht nur Timotheus, sondern auch jeder einzelne Christ, darf die beste Botschaft der Welt anderen weitergeben. Der Empfänger wird schnell merken, ob wir selbst davon überzeugt sind.
Fragen zum Austausch:
In welchem Bereich könnte ich zum Multiplikator werden? Das Prinzip gilt nicht nur für Prediger oder Lehrer, sondern in Bezug auf alle Gaben, die Gott schenkt. Wofür schlägt mein Herz?
Die Heilige Schrift
Über diesen Leseplan

Der zweite Timotheusbrief ist ein Abschiedsbrief. Ein geistliches Vermächtnis, das Paulus seinem geistlichen Sohn Timotheus verfasst hat. Was er schreibt, gilt aber nicht nur Timotheus. Auch wir brauchen Ermutigung, trotz allen Widerständen an Gottes Wort festzuhalten. Dazu soll dieser Leseplan anleiten. Die Fragen zum Austausch sollen zum Gespräch in einer Lesegruppe motivieren.
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Wir möchten uns bei Route 66 - Quer durch die Bibel für die Bereitstellung dieses Plans bedanken. Weitere Informationen finden Sie unter: www.ewaldkeck.de