Alltagswunder

Tag 2 von 3 • Tageslesung

Andacht

Voller Motivation und mit einem neuen Ziel war ich aus dem Urlaub gekommen: “Ich möchte einen Verein gründen, um noch mehr Menschen helfen zu können.” 


Sofort rief ich bei meinem Steuerberater an, doch er fiel mir ins Wort: “Déborah, wir werden leider nicht mehr zusammenarbeiten können, ich gehe in Rente.” Echt jetzt? Meine Stimmung sackte in den Keller.


Einen guten Steuerberater zu finden ist nicht so leicht und jetzt, wo ich Gas geben wollte, fühlte es sich an, als würde ich völlig ausgebremst werden. Und es blieb nicht die letzte schlechte Nachricht an diesem Tag….


Kennst du solche Momente auch? Dann will ich dir mal was verraten. Und das ist nicht meine eigene Idee. Ich habe mir da etwas bei David in der Bibel abgeschaut und verinnerlicht. Sein Tipp lautet:


“Hilfesuchend blicke ich zum Herrn, denn Er wird mich aus der Schlinge ziehen.” (Psalm 25,15 HFA)


Hier steht nicht: “Weinend rannte ich zu meinen Arbeitskollegen, schüttete ihnen mein Herz aus, dann assen wir Kuchen und es ging mir für einen Moment besser, bis ich wieder alleine war und weiterheulte.”


Das Erste, was du tun musst, immer und egal, wo du gerade bist: “Renne hilfesuchend zu Gott! Schütte Ihm dein Herz aus!” Denn dann wird das geschehen, was deine Freunde dir bei aller Liebe nicht ermöglichen können: “Das Wunder!”


Denn Gott wird nach diesem Gespräch, nach deinem Gebet, nicht einfach wieder verschwinden. Er bleibt. Und Er steht das gemeinsam mit dir durch und schenkt dir dabei Seinen Frieden! (siehe Philipper 4,7 NGÜ)


“Bete, bevor du redest!”


Weisst du, was passiert ist, während ich gebetet habe? Ich habe erkannt, dass es diese Neuigkeit vielleicht sogar gebraucht hat, denn: Willst du neue Wege gehen, musst du neue Wege gehen. 


So möchte ich auch zukünftig Gott gleich meine Alltagssorgen oder Alltagsbremsen anvertrauen und hilfesuchend zu Ihm rennen. Und du, machst du mit?


Danke für dich!