Dämonen, echt jetzt?!Beispiel

Macht und Machtlosigkeit von Dämonen
Kennst du Filmszenen, in denen dem Protagonist auf der einen Schulter ein kleiner Engel und auf der anderen Schulter ein kleiner Teufel sitzt und Beide versuchen, ihn auf ihre Seite zu ziehen? Meist ist das witzig gemeint, aber diese Szene hat mehr mit unserem Alltag zu tun, als wir ahnen. Die Bibel beschreibt eine unsichtbare Realität, die eng mit unserem Alltag verbunden ist. In Epheser 6,12 heißt es:
„Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Mächtigen und Gewaltigen, mit den Herren der Welt, die über diese Finsternis herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel.“ (LUT).
Diese Dimension ist nicht metaphorisch gemeint. Sie ist real und sie beeinflusst unser Denken, Fühlen und Handeln – oft subtil, aber mit tiefgreifenden Folgen für unser Leben. An vielen Stellen in der Bibel lesen wir, dass böse Geister nicht nur von außen wirken, sondern Menschen sogar innerlich binden und beherrschen können (vgl. Lukas 8,2).
Vielleicht denkst du, dass dich das nicht betrifft, weil du unter keinem okkulten Einfluss stehst und schon gar nicht besessen bist. Aber selbst diejenigen, in deren Leben vermeintlich alles gut zu sein scheint, mahnt Paulus zur Wachsamkeit und zieht eine direkte Verbindung zwischen Götzenverehrung und dämonischem Einfluss (vgl. 1. Korinther 10,20).
Im biblischen Verständnis ist ein Götze nicht nur eine Statue. Der Begriff "Götze" umfasst alles, worauf du deine Hoffnung setzt und somit auch alles, was dir wichtiger ist, als deine Beziehung zu Gott. Erfolg, Kontrolle, Anerkennung, Geld, sogar die Angst vor Verlust – all diese Dinge können zum Götzen werden und dies öffnet Räume, in denen dunkle Mächte wirken können.
Das klingt für dich vielleicht unheimlich oder sogar angsteinflößend. Aber die gute Nachricht ist, dass wir keine Angst vor diesen Mächten haben müssen. Denn die Bibel sagt sehr deutlich, dass diese Mächte zwar real sind und unser Leben negativ beeinflussen können. Aber im Vergleich zu Jesus sind sie machtlos und sogar Dämonen erkennen an, dass Jesus der Sohn Gottes ist (vergleiche Lukas 4,41).
Jesus hat nicht nur Mitgefühl mit uns, sondern er hat auch die Macht und die Autorität, um uns zu befreien. Seine Macht ist größer als jede Dunkelheit in unserem Leben. Gleichzeitig ist es unsere Entscheidung, wem wir Raum in unserem Leben geben und wem wir glauben. Wir können in Gottes Freiheit leben und jeden Tag sehen, wie er uns segnet und unser Leben zum Aufblühen bringt. Oder wir wenden uns der Dunkelheit zu. Jesus lässt uns nie alleine, aber er zwingt sich uns auch nicht auf. Wenn wir seine Rettung und seine Heilung haben möchten, müssen wir uns zu ihm bekennen. Und mit Jesus an deiner Seite bist du dunklen Mächten nicht hilflos ausgeliefert, sondern geliebt und befreit.
Nächste Schritte: Lade den Heiligen Geist im Gebet aktiv ein, in dir zu wohnen, damit keine andere Macht in dir eine leere Wohnung vorfindet.
Die Heilige Schrift
Über diesen Leseplan

In Matthäus, Markus und Lukas werden Dämonenaustreibungen eng mit Heilungen verbunden – als Zeichen der göttlichen Vollmacht Jesu. Auch Seine Jünger erhalten diese Autorität. Die Evangelien zeigen: Wo Jesus wirkt, muss das Böse weichen. Doch nicht alle erkennen darin Gottes Macht – die Pharisäer werfen ihm sogar vor, mit Beelzebul zu wirken. Dieser Leseplan beleuchtet zentrale Begebenheiten und ihre Bedeutung für unseren Glauben heute.
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Wir möchten uns bei ICF München für die Bereitstellung dieses Plans bedanken. Weitere Informationen finden Sie unter: www.icf-muenchen.de/de