Dämonen, echt jetzt?!Beispiel

Dämonen, echt jetzt?!

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Dämonische Einflüsse erkennen

Wann hast du dich das letzte Mal so richtig über jemanden aufgeregt? Vielleicht hat ein Freund oder eine Freundin einen wichtigen Termin vergessen? Vielleicht wurdest du auch zu Unrecht eines Vergehen oder sogar Verbrechens beschuldigt und niemand hat dich verteidigt. Das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden, ist sehr verletzend. Unsere Reaktion ist häufig, dass wir uns enttäuscht und trotzig zurückziehen. Manchmal ist das eine bewusste, oft aber auch eine unbewusste Reaktion, eine Art Schutzreflex. Aber sie führt dazu, dass wir plötzlich von einer Mauer aus Schweigen und innerer Kälte umgeben sind.

Was als Kränkung begann, wird zu einem inneren Gefängnis und je länger wir diese Verletzungen mit uns herumtragen, desto schwerer wiegen sie. Unsere Verletzung wird zu einem unsichtbaren Rucksack, den wir ständig mit uns herumschleppen und der uns zu Boden drückt. Häufig beginnen solche Situationen harmlos, wie beispielsweise in Form einer spöttischen Bemerkung eines Kollegen im Büro oder eines gedankenlosen Kommentars unserer Eltern. Worte, die uns signalisieren: "Du genügst nicht" oder "Du bist falsch" und die dazu führen, dass wir noch Jahre später mit diesen Situationen hadern.

In der Bibel lesen wir, dass es Kräfte gibt, die mehr sind als menschliche Schwäche. Mächte, die unser Herz verfinstern wollen. In Epheser 6,12 schreibt Paulus:

„Denn wir kämpfen nicht gegen Menschen, sondern gegen Mächte und Gewalten des Bösen, die über diese gottlose Welt herrschen und im Unsichtbaren ihr unheilvolles Wesen treiben.“ (HFA).

Diese unsichtbaren Angriffe zielen auf unser Innerstes und ihr Ziel ist es, Misstrauen zu säen, Beziehungen zu zerstören und uns von Gott zu entfremden. Doch wir sind diesen Kräften nicht hilflos ausgeliefert, denn Jesus ist gekommen, um zu befreien.

In Markus 1, mitten im Gottesdienst, tritt Ihm ein besessener Mann entgegen – laut, aggressiv und voller Qual. Doch Jesus bleibt ruhig, er veranstaltet kein Spektakel und spricht auch keinen geheimnisvollen Zauber. Stattdessen genügt ein klarer Befehl von Jesus und der Dämon muss gehen und Frieden kehrt ein.

Was damals geschah, gilt bis heute: Wo Jesus ist, muss die Dunkelheit weichen. Vielleicht gibt es auch in deinem Leben Gedanken, Verletzungen oder dunkle Einflüsse, die dich fesseln und verhindern, dass du deine Berufung lebst. Aber Jesus sieht dich und ruft dich in die Freiheit. Und er will den Rucksack, der dich zu Boden drückt für dich tragen, damit du in Leichtigkeit durchs Leben gehen kannst und zum Segen für deine Mitmenschen wirst.

Nächste Schritte: Bitte den Heiligen Geist, dir zu zeigen, wo dämonische Einflüsse in deinem Leben am Werk sind, und danke Ihm dafür, dass Er deine Augen für die Muster unsichtbarer Kämpfe öffnet. Wenn du magst, bitte Gott um den Schutz durch Seine geistige „Waffenrüstung“ aus Epheser 6. Stell dir dabei vor, wie du jeden Teil bewusst anziehst.

Über diesen Leseplan

Dämonen, echt jetzt?!

In Matthäus, Markus und Lukas werden Dämonenaustreibungen eng mit Heilungen verbunden – als Zeichen der göttlichen Vollmacht Jesu. Auch Seine Jünger erhalten diese Autorität. Die Evangelien zeigen: Wo Jesus wirkt, muss das Böse weichen. Doch nicht alle erkennen darin Gottes Macht – die Pharisäer werfen ihm sogar vor, mit Beelzebul zu wirken. Dieser Leseplan beleuchtet zentrale Begebenheiten und ihre Bedeutung für unseren Glauben heute.

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Wir möchten uns bei ICF München für die Bereitstellung dieses Plans bedanken. Weitere Informationen finden Sie unter: www.icf-muenchen.de/de