Entscheidungen

Andacht

Explizite Anweisungen zur Entscheidungsfindung


Lies zuerst Römer 12:1-2, 1. Thess 4:3-5 und 1. Thess 5:16-18


Fällt es dir schwer Entscheidungen zu fällen? Vor allem, wenn du sagst, du bist mit Jesus unterwegs? Wie kann ich gute Entscheidungen treffen, die mich im Leben mit Gott weiterbringen? Grundlegend sollte doch der Mindset sein, dass Gott ein guter Vater ist und seine Vorschläge für mein Leben darum auch gut sind. Doch wo anfangen? Zum Glück gibt es in der Bibel einige Stellen, wo explizit erwähnt wird, was Gottes Wille für mein Leben ist. 


Die Stelle in Römer 12 zum Beispiel, sagt mir klipp und klar: Mein ganzes Leben ist ein „Gottesdienst“, nicht nur die Sonntags-Celebration. Wow! Und, im Alltag mit Gott zu leben heißt unter Anderem eins: Sich nicht den Maßstäben der Gesellschaft anpassen. Sondern: Hirn einschalten, das Denken umtrainieren. Das nennt man auf Schlau auch „Neuroplastizität“: also, dass man seine Hirnzellen umschulen kann! Zum „Guten“, „Gott Wohlgefälligen“ und „Vollkommenen“. 


Die zwei Thessalonicher-Stellen werden jetzt so konkret, dass es schon fast weh tut! Als Jesus-Nachfolger wünscht sich Gott, dass ich mein ganzes Leben nach seinem guten Willen führe. Und das beinhaltet zum Beispiel auch das Sex-Leben und die Partnerwahl. Auch hier anders zu leben als der Rest der Welt: Sexuelle Sünde meiden und mit dem anderen Geschlecht respektvoll und „ehrfürchtig“ umgehen (1. Thess 4:4) – Wow! Wer hätte gedacht, dass Gott sogar in diesem Bereich seine „Finger im Spiel“ haben will? Kannst du ihm vertrauen, dass er auch hier nur das Beste für dich will? 


Und in Kapitel 5 stehen auch noch andere Dinge, die Gottes Willen entsprechen: „Fröhlich sein!“ – klingt schonmal gut. „Ohne Unterlass beten“ – also in „Funkkontakt“ mit Gott bleiben. „In allen Dingen dankbar sein“ – ziemlich herausfordernd, wirklich in „allem“? Doch gerade das mit der Dankbarkeit ist eine gute Übung, um den Blick von all den Problemen abzuwenden und sich darauf zu fokussieren,, was alles gut im Leben läuft.


Für die Entscheidungsfindung heißt das: ich überlege mir, ob die Optionen, die ich habe, zum Guten führen. Ob sie eine Haltung der Dankbarkeit in mir erzeugen und ob diese Entscheidung mir hilft meine Beziehung zu Gott im Gebet weiterzubringen. Führt mich diese Entscheidung näher zu Gott und seinem „Guten Willen“ oder nähere ich mich dadurch den Standards der ungöttlichen Ideen meiner Umgebung an? Je mehr du Gottes explizite Aussagen in der Bibel liest, desto mehr wird dir klarwerden, dass es ihm bei deinen Entscheidungen in erster Linie darum geht, wie sie dich charakterlich verändern und näher zu Gott bringen. Es geht ihm zuerst um deinen Charakter, deine Beziehung zu ihm und deinen Umgang mit anderen Menschen. 


Action Step: Welche explizite Aussage Gottes in seinem Wort, der Bibel, ist gerade für dich dran? Vielleicht ist es für dich gut ein „Get-Free“ zu besuchen, um wieder den Blick für das Wichtige und Richtige zu bekommen? Oder spricht Gott genau in deinen „Beziehungs-Status“ hinein – wo du nicht mehr „schwanzgesteuert“, sondern nach Gottes Willen leben solltest? Was ist das „Gute, Wohlgefällige und Vollkommene“ zu dem Gott dich gerade ruft?