Markus-ChallengeBeispiel

Markus-Challenge

Tag 34 von 47

VON WEINBERGEN UND STEUERN

KICK-OFF

Hast du einen Gegenstand, der dir so wichtig ist, dass du deinen Namen draufgeschrieben hast, damit jeder Bescheid weiß?

Lies den Bibeltext in Markus 12,1–17.

WAS FÄLLT DIR AUF?

  • Der Text heute ist wirklich ganz schön abgefahren, oder? – Wie geht es dir damit so einen Text zu lesen? (1-12)
  • Wie gehen die Weingärtner mit den Boten und schließlich mit dem Sohn des Besitzers um?
  • Die Gegner stellen Jesus eine Fangfrage zur Steuer. Warum wäre ein einfaches „Ja“ oder „Nein“ gefährlich für Jesus gewesen?
  • Jesus lässt sich eine Münze geben. Welches Argument nutzt er, um die Frage genial zu beantworten?

NACHGEDACHT

  • Die Weingärtner wollen selbst die Bosse sein und werfen den Erben raus. Kennst du den Impuls, Gott aus Bereichen deines Lebens rauszuhalten, weil du selbst bestimmen willst?
  • Die Münze trägt das Bild des Kaisers, also hat der Kaiser Macht über das Geld. Okay. Aber was ist mit: „Gebt Gott, was Gott gehört.“ - Worauf ist Gottes Bild geprägt? – Eigentlich auf uns Menschen, denn er hat uns als seine Ebenbilder geschaffen.
    Was könnte das konkret bedeuten, Gott das zu geben, was ihm zusteht? – Wem gehörst du? Wie fühlt sich deine Antwort an?

EIN GEDANKE FÜR DICH

Der Schlüsselvers in diesem Abschnitt ist Vers 12: Jesus erzählt das Gleichnis den führenden Priestern, Schriftgelehrten und Ratsältesten.Ein Besitzer vertraut seinen Weinberg Pächtern an – doch sie spielen sich als Eigentümer auf.
In der Bibel steht der Weinberg oft für Gottes Volk; den religiösen Führern kommt im Volk Israel eine große und verantwortungsvolle Rolle zu. Ihr Handeln und Tun soll der Beziehung zwischen Gott und seinem Volk dienen. Jesus kritisiert, dass die religiösen Leiter ihre eigentliche Funktion vergessen haben. Und die Kritik kommt an. Sie lassen ihn in Ruhe und gehen (V.12).
Die gute Nachricht steckt in Vers 10. Selbst als sie den Sohn töten = den Eckstein verwerfen, gehört der Weinberg immer noch dem Besitzer. Er greift ganz schön hart durch, aber er holt sich seinen Weinberg zurück.
Warum ist das Bild vom Eckstein eine gute Nachricht? – Der Eckstein ist in der antiken Bauweise der wichtigste Stein. Denn an ihm werden alle anderen Steine ausgerichtet. Und er trägt die Last von zwei Mauern die in ihm zusammenlaufen. – Egal welches Bild wir von Jesus haben, egal wie wir über ihn denken. An ihm richtet sich trotzdem die gesamte Weltgeschichte aus.
Und wenn Jesus wenig später fragt, wessen Bild auf der Münze ist (V. 13–17), wird klar: Gebt Gott, was ihm gehört.

TAGESCHALLENGE

Heute gab es schon so viele schwierige Gedanken. Daher greifen wir den von vorhin wieder auf: „Kennst du den Impuls, Gott aus Bereichen deines Lebens rauszuhalten?“ Wenn dir das heute im Verlauf deines Tages auffällt, halte inne. Frag dich, was deine Gründe sind. Wenn du kannst und magst geh mit Gott darüber ins Gespräch. Sag ihm zum Beispiel, warum es dir schwer fällt und frag ihn doch auch, ob es Gott wichtig wäre, mit diesem Bereich etwas zu tun zu haben.

Die Heilige Schrift

Über diesen Leseplan

Markus-Challenge

In diesem Bibelleseplan tauchst du ins Markus-Evangelium ein. Du erlebst, wer Jesus ist, was ihn bewegt und warum Menschen damals und heute alles für ihn riskieren. Mach dich ready für eine große Story, in der du selbst vorkommst, wenn Gott dich durch das, was du liest, persönlich anspricht.

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Wir möchten uns bei proChrist e.V. für die Bereitstellung dieses Plans bedanken. Weitere Informationen finden Sie unter: www.prochrist.org

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