JAKOBUS - Sichtbarer Glaube.

Andacht

Jakobus 1, 1 Diener Gottes und des Herrn Jesus Christus, an die zwölf Stämme, die in der Fremde leben. Euch allen sende ich meinen Gruß. 

Dieser Brief wurde ca. 48 n. Chr. verfasst. Der Autor ist Jakobus, der sich selbst als Diener Gottes und des Herrn Jesus Christus vorstellt. Jakobus war ein Bruder von Jesus (vgl. Markus 6, 3).

Jakobus war nicht von Anfang an ein Nachfolger Jesu, sondern kam erst nach der Auferstehung von Jesus zum Glauben. Er war einer derjenigen, die sich an Pfingsten im Obergeschoss versammelt hatten (Apostelgeschichte 1, 14) und er wurde Leiter der Gemeinde in Jerusalem nachdem Petrus nach Palästina aufgebrochen war.

Jakobus schrieb diesen Brief an die Juden-Christen, die weit zerstreut unter den Nicht-Juden lebten, um sie zu ermutigen, an dem festzuhalten, was sie von Christus gelernt hatten, und danach zu leben. Er betont einen Glauben, der Taten hervorbringt. Obwohl er die Notwendigkeit des Glaubens nicht verneint, betont er, dass wahrer Glaube Früchte in Form von guten Werken bringen soll und dass reifer Glaube bedeutet, dass das, was die Gläubigen sagen, was sie glauben, sich auch in ihrem Leben widerspiegelt.

Zum Nachdenken:

Wie reif ist dein Glaube? Lebst du das, was du glaubst? 

Kannst du dich – wie Jakobus – als Diener von Jesus Christus bezeichnen?