Habits (Gewohnheiten)

Andacht

Healthy Identity (Gesunde Identität)



Wir alle möchten gute Angewohnheiten haben. Aber stattdessen schlafen wir morgens lange, gehen verspätet zur Arbeit, kommen spät nach Hause, schreien die Kinder an, essen zu viel oder sagen uns „nur noch einen kleinen Drink“ und checken unsere E-Mails im Bett.



Wie sollen wir also beginnen schlechte Gewohnheiten abzulegen und uns gute anzugewöhnen? Gibt es nicht einen einfachen Drei-Schritte-Plan, der uns davon befreit? Nicht wirklich. Aber es gibt Hoffnung und Gottes Wort ist voll davon.



Life.Church Pastor Craig Groeschel sagt, dass einer der Hauptgründe dafür, dass wir dabei scheitern, gute Gewohnheiten beizubehalten und die schlechten abzulegen, die Tatsache ist, dass unser deformiertes Ichbewusstsein unseren Erfolg sabotiert. Das bringt uns zum ersten Buchstaben des Akronyms „HABITS” (Gewohnheiten), das wir hier benutzen, um einen besseren Weg zu finden, uns Gutes zur Gewohnheit werden zu lassen und Schlechtes abzugewöhnen: „Healthy” (gesunde) Identität.



Wenn wir bereit sind, etwas Neues anzufangen oder eine schlechte Gewohnheit abzulegen, machen wir oft einen Plan, der allein auf unserem Tun basiert. Stattdessen müssen unsere Ziele sich darauf gründen, wer unser Gott ist und wer wir sein wollen. Wenn du sagst: „Ich werde einen Marathon laufen”, bezieht sich das darauf, was du tun willst. Wenn du sagst: „Ich bin ängstlich aber auch wundervoll gemacht und durch Gottes Kraft will ich ein Läufer werden”, beziehst du dich darauf, wer Gott ist und was dein Wunsch ist. Herauszufinden, wie Gott dich sieht, ist das Ziel. Wir müssen das Wer vor das Tun setzen.



Das Ziel, deine Identität mit Gottes Augen zu sehen, ist ein Aspekt, ein gesundes Ichbewusstsein zu entwickeln. Der nächste Schritt in die Freiheit ist das Erforschen vergangener Verletzungen, Lügen, die du geglaubt hast, Unversöhnlichkeiten, Fehler und Lebenssituationen, die dich dazu gebracht haben, an eine Version von dir zu glauben, die nicht der entspricht, zu der Gott dich gemacht hat. Wenn du die Lügen erkennst, möchtest du sie durch Gottes Wahrheit ersetzen, wie du sie in Seinem Wort findest. Eine gesunde Identität, die sich darauf stützt, was Gott über dich sagt, ist die Grundvoraussetzung, um mit schlechten Gewohnheiten zu brechen und gute anzunehmen.



Zum Beispiel denken viel zu viele von uns: „Ich werde immer so bleiben”. Diese Angst basiert auf einer Lüge, die uns ein falsches Ichbewusstsein verleiht, wenn wir sie glauben. Wir müssen ihr eine Wahrheit entgegensetzen, die der Identität entspricht, die Gott uns gegeben hat. Zum Beispiel diese: „Der Heilige Geist hat mir keine Furcht gegeben, sondern Kraft, Liebe und Selbstbeherrschung!" Welche Lügen bestimmen dein Bild von dir und durch welche Wahrheiten Gottes kannst du sie ersetzen?



Bete: Gott, mit welchen Gewohnheiten muss ich brechen? Welche tieferen Anteile meiner Identität könnten mich zu diesen Gewohnheiten geführt haben? Heiliger Geist, ich brauche Deine Kraft, um mich zu verändern. Amen!



Siehe Pastor Craig über Gewohnheiten lehren. (Englisch)