Zweifelst du an Gott?

Tag 1 von 5 • Tageslesung

Andacht

Wir zweifeln, weil wir nicht die Umstände beeinflussen können, dass ein Wunder geschehen kann. 

Wir sind menschlich und voller Fragen. Wir haben früh gelernt, einen kritischen und rationalen Geist zu kultivieren. Wir studieren Logik und Problemlösungen in Klassenzimmern. Die schwierigste Frage für uns ist jedoch, wenn etwas für unseren Verstand keinen Sinn ergibt. Also zweifeln wir. Die Bibel lehrt uns, dass Glauben zu haben bedeutet, an das zu glauben, was wir nicht sehen. Glauben heißt es gegen den Zweifel zu kämpfen. Es ist sicher gegen das, was das rationale zeigt. 

An Gott zu glauben ergibt für viele keinen Sinn. Schließlich siehst du ihn nicht. Wenn wir auf ein Wunder oder eine Verheißung warten, dass sie sich erfüllt und wir keinen Weg für unseren Sieg sehen können, ist es schwer zu glauben, weil wir den Ausweg nicht sehen. 

In dieser Andachtsreihe werden wir sehen, dass wir oft die göttlichen Taten in unserem Leben bezweifeln, wenn wir in der Gewissheit des Glaubens zu schwanken beginnen und Raum für Fragen und Unsicherheiten schaffen. 

Um mit unserem Studium zu beginnen, denken wir an Zacharias. Er bezweifelte, dass er Vater sein konnte, weil er alt war und auch seine Frau. Sogar ein Engel des Herrn, der ihm diese Verheißung ankündigt überzeugte ihn nicht. Nichts ergab Sinn in dieser Verheißung Gottes, nichts erfüllte die natürlichen Bedürfnisse des Lebens. 

Zacharias war bis zur Geburt seines Sohnes Johannes stumm und verpasste die Gelegenheit, die Schwangerschaft seines lang ersehnten Sohnes zu genießen. Er vermisste einzigartige Momente wegen seiner Sturheit. Zacharias musste schweigen, um zuzuhören. 

Obwohl er zweifelte, hielt dies Zacharias nicht davon ab, die Erfüllung dessen zu sehen, was Gott bestimmt hatte. Wir müssen lernen, dass Gott als Schöpfer nicht davon abhängt, was wir für möglich halten, um seine Taten zu vollbringen. Er ist Gott und ist nicht auf unsere Logik beschränkt.