Römer 8
NGU2011
8
Überwindung der Sünde durch Gottes Geist
1Müssen wir denn nun noch damit rechnen, verurteilt zu werden? Nein, für die, die mit Jesus Christus verbunden sind#Eine weniger gut bezeugte Lesart fügt hinzu: und die sich nicht mehr von ihrer eigenen Natur bestimmen lassen, sondern vom Geist ´Gottes`. Vergleiche Vers 4., gibt es keine Verurteilung mehr.#W 1 Es gibt jetzt also keine Verurteilung für die, die in Christus Jesus sind. 2Denn wenn du mit Jesus Christus verbunden bist, bist du nicht mehr unter dem Gesetz der Sünde und des Todes; das Gesetz des Geistes, der lebendig macht, hat dich davon befreit.#Od Denn du bist dann nicht mehr unter dem Gesetz der Sünde und des Todes; das Gesetz des Geistes, der durch Jesus Christus lebendig macht, hat dich (aL(1) mich; aL(2) uns) davon befreit. 3Das Gesetz des Mose war dazu nicht imstande; es scheiterte am Widerstand der menschlichen Natur. Deshalb hat Gott als Antwort auf#Od als Opfer für. die Sünde seinen eigenen Sohn gesandt. Dieser war der sündigen Menschheit insofern gleich, als er ein Mensch von Fleisch und Blut war, und indem Gott an ihm das Urteil über die Sünde vollzog, vollzog er es an der menschlichen Natur.#W 3 Denn wozu das Gesetz nicht imstande war, weil es durch das Fleisch schwach war, das tat Gott, indem er seinen eigenen Sohn in der Gleichheit des Fleisches der Sünde und für die Sünde / als Sündopfer sandte und (dadurch) die Sünde im Fleisch verurteilte. 4So kann sich nun in unserem Leben die Gerechtigkeit verwirklichen, die das Gesetz fordert, und zwar dadurch, dass wir uns vom Geist ´Gottes` bestimmen lassen und nicht mehr von unserer eigenen Natur#W vom Fleisch..
5Wer sich von seiner eigenen Natur#W vom Fleisch. bestimmen lässt, dessen Leben ist auf das ausgerichtet, was die eigene Natur will#W ist auf die Dinge des Fleisches ausgerichtet.; wer sich vom Geist ´Gottes` bestimmen lässt, ist auf das ausgerichtet, was der Geist will#W ist auf die Dinge des Geistes ausgerichtet.. 6Was der Geist will, bringt Leben und Frieden, aber was die menschliche Natur will, bringt den Tod. 7Denn der menschliche Eigenwille steht dem Willen Gottes feindlich gegenüber#Od 6 Das zu wollen, was der Geist will, bringt Leben und Frieden, aber das zu wollen, was die menschliche Natur will, bringt den Tod. 7 Denn das zu wollen, was die menschliche Natur will, heißt, dem Willen Gottes feindlich gegenüberzustehen. W 6 Das Wollen / die Gesinnung des Fleisches ist Tod, aber das Wollen / die Gesinnung des Geistes ist Leben und Frieden. 7 Denn das Wollen / die Gesinnung des Fleisches ist Feindschaft gegen Gott.; er unterstellt sich dem Gesetz Gottes nicht und ist dazu auch gar nicht fähig. 8Darum kann Gott an dem, der sich von seiner eigenen Natur beherrschen lässt#W der im Fleisch ist., keine Freude haben.
9Ihr jedoch steht nicht mehr unter der Herrschaft eurer eigenen Natur, sondern unter der Herrschaft des Geistes, da ja, wie ich voraussetze,#W Ihr jedoch seid nicht im Fleisch, sondern im Geist, da ja / wenn wirklich. Gottes Geist in euch wohnt. Denn wenn jemand ´diesen Geist`, den Geist Christi, nicht hat, gehört er nicht zu Christus. 10Wenn aber nun Christus in euch ist, dann habt ihr aufgrund der Gerechtigkeit, die Gott euch geschenkt hat, den Geist empfangen und mit ihm das Leben#Od dann ist aufgrund der Gerechtigkeit, die Gott euch geschenkt hat, euer Geist lebendig., auch wenn euer Körper als Folge der Sünde dem Tod verfallen ist#W dann ist zwar der Körper tot wegen der Sünde, aber der Geist Leben wegen der Gerechtigkeit.. 11Nun ist ja der Geist, der in euch wohnt, der Geist dessen, der Jesus von den Toten auferweckt hat. Und weil ´Gott` Christus von den Toten auferweckt hat, wird er auch euren sterblichen Körper durch seinen Geist lebendig machen, durch den Geist, der in euch wohnt#AL(1) euren sterblichen Körper lebendig machen, weil sein Geist in euch wohnt..
12All das, liebe Geschwister, verpflichtet uns – aber nicht unserer eigenen Natur#W nicht dem Fleisch. gegenüber, so als müssten wir unser Leben von ihr bestimmen lassen. 13Wenn ihr euer Leben von eurer eigenen Natur#W vom Fleisch. bestimmen lasst, müsst ihr sterben. Doch wenn ihr in der Kraft von Gottes Geist die alten Verhaltensweisen tötet#W Doch wenn ihr durch den Geist die Handlungen des Körpers tötet., werdet ihr leben.
14Alle, die sich von Gottes Geist leiten lassen#Od die von Gottes Geist geleitet werden., sind seine Söhne ´und Töchter`. 15Denn der Geist, den ihr empfangen habt, macht euch nicht zu Sklaven, sodass ihr von neuem in Angst und Furcht leben müsstet; er hat euch zu Söhnen und Töchtern gemacht, und durch ihn rufen wir#Aü 15 Denn ihr habt nicht eine sklavische Gesinnung erhalten, sodass …; ihr habt eine Sohnesgesinnung erhalten, und in ihr rufen wir. W 15 Denn ihr habt nicht einen Geist der Sklaverei empfangen, von neuem zur Furcht, sondern habt einen Geist der Sohnschaft empfangen, durch den / in dem wir rufen., ´wenn wir beten`: »Abba#Siehe die Anmerkung zu Markus 14,36., Vater!« 16Ja, der Geist selbst bezeugt es uns in unserem Innersten#Od bestätigt es uns in unserem Innersten. Od bezeugt zusammen mit unserem Geist. W bezeugt (zusammen mit) unserem Geist., dass wir Gottes Kinder sind. 17Wenn wir aber Kinder sind, sind wir auch Erben – Erben Gottes und Miterben mit Christus. Dazu gehört allerdings, dass wir jetzt mit ihm leiden; dann werden wir auch an seiner Herrlichkeit teilhaben.
Die große Hoffnung auf die zukünftige Herrlichkeit
18Im Übrigen meine ich, dass die Leiden der jetzigen Zeit nicht ins Gewicht fallen, wenn wir an die Herrlichkeit denken, die Gott bald sichtbar machen und an der er uns teilhaben lassen wird#W ins Gewicht fallen angesichts der bevorstehenden Herrlichkeit, die an (od in; od für) uns offenbart werden wird.. 19Ja, die gesamte Schöpfung wartet sehnsüchtig darauf, dass die Kinder Gottes in ihrer ganzen Herrlichkeit sichtbar werden#W dass die Herrlichkeit der Söhne Gottes offenbart wird.. 20Denn die Schöpfung ist der Vergänglichkeit unterworfen, allerdings ohne etwas dafür zu können. Sie musste sich dem Willen dessen beugen, der ihr dieses Schicksal auferlegt hat.#W zu können, sondern wegen dem, der sie unterworfen hat. Gemeint ist wohl Gott, nach anderer Auffassung der Satan; noch andere denken an Adam und übersetzen: sondern wegen ´der Schuld` dessen, der sie unterworfen hat. Aber damit verbunden ist eine Hoffnung: 21Auch sie, die Schöpfung, wird von der Last#W von der Sklaverei. der Vergänglichkeit befreit werden und an der Freiheit teilhaben, die den Kindern Gottes mit der künftigen Herrlichkeit geschenkt wird#Od und an der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes teilhaben. W befreit werden zur Freiheit der Herrlichkeit der Kinder Gottes..
22Wir wissen allerdings, dass die gesamte Schöpfung jetzt noch unter ihrem Zustand seufzt, als würde sie in Geburtswehen liegen#W dass die gesamte Schöpfung bis jetzt zusammen seufzt und zusammen Schmerzen leidet / in Geburtswehen liegt.. 23Und sogar wir, denen Gott doch bereits seinen Geist gegeben hat, den ersten Teil des künftigen Erbes#W wir, die wir die Erstlingsgabe des Geistes haben., sogar wir seufzen innerlich noch, weil die volle Verwirklichung dessen noch aussteht, wozu wir als Gottes Söhne und Töchter bestimmt sind: Wir warten darauf, dass auch unser Körper erlöst wird.#W weil wir auf die Annahme als Söhne warten, die Erlösung unseres Körpers. AL(1) weil wir auf die Erlösung unseres Körpers warten. 24Unsere Errettung schließt ja diese Hoffnung mit ein.#W Denn mit/auf/durch Hoffnung sind wir gerettet worden. Nun ist aber eine Hoffnung, die sich bereits erfüllt hat#W die gesehen wird., keine Hoffnung mehr. Denn warum sollte man auf etwas hoffen, was man schon ´verwirklicht` sieht? 25Da wir also das, worauf wir hoffen, noch nicht sehen, warten wir unbeirrbar, ´bis es sich erfüllt`.
26Und auch der Geist ´Gottes` tritt mit Flehen und Seufzen für uns ein; er bringt das zum Ausdruck, was wir mit unseren Worten nicht sagen können#W tritt mit unaussprechbaren (od wortlosen) Seufzern ´für uns` ein.. Auf diese Weise kommt er uns in unserer Schwachheit zu Hilfe, weil wir ja gar nicht wissen, wie wir beten sollen, um richtig zu beten. 27Und Gott, der alles durchforscht, was im Herzen des Menschen vorgeht#W Und der, der die Herzen durchforscht., weiß, was der Geist ´mit seinem Flehen und Seufzen sagen` will; denn der Geist tritt für die, die zu Gott gehören,#W für die Heiligen. so ein, wie es vor Gott richtig ist.
28Eines aber wissen wir: Alles trägt zum Besten#W zum Guten. derer bei#AL(1) In allem wirkt Gott zum Besten derer., die Gott lieben; sie sind ja in Übereinstimmung mit seinem Plan berufen. 29Schon vor aller Zeit hat Gott die Entscheidung getroffen, dass sie ihm gehören sollen#Od hat Gott gewusst, dass sie einmal ihm gehören werden.. Darum hat er auch von Anfang an vorgesehen, dass ihr ganzes Wesen so umgestaltet wird, dass sie seinem Sohn gleich sind. Er ist das Bild, dem sie ähnlich werden sollen#W 29 Denn die, die er im Voraus gekannt/erkannt hat, hat er auch im Voraus dazu bestimmt, dem Bild seines Sohnes gleichgestaltet zu werden., denn er soll der Erstgeborene unter vielen Brüdern sein. 30Und weil Gott sie für dieses Ziel bestimmt hat, hat er sie auch berufen. Und weil er sie berufen hat, hat er sie auch für gerecht erklärt. Und weil er sie für gerecht erklärt hat, hat er ihnen auch Anteil an seiner Herrlichkeit gegeben.
Nichts kann uns von Gottes Liebe trennen
31Was können wir jetzt noch sagen, nachdem wir uns das alles vor Augen gehalten haben#W jetzt zu diesen Dingen sagen.? Gott ist für uns; wer kann uns da noch etwas anhaben#W wer ist dann gegen uns.? 32Er hat ja nicht einmal seinen eigenen Sohn verschont, sondern hat ihn für uns alle hergegeben. Wird uns dann zusammen mit seinem Sohn nicht auch alles andere geschenkt werden?#W Wie wird er uns mit ihm nicht auch alles schenken? 33Wer wird es noch wagen, Anklage gegen die zu erheben, die Gott erwählt hat? Gott selbst erklärt sie ja für gerecht.#Aü erwählt hat? Etwa Gott, der sie für gerecht erklärt? 34Ist da noch jemand, der sie verurteilen könnte? Jesus Christus ist doch ´für sie` gestorben#Aü verurteilen könnte? Etwa Jesus Christus (w Christus Jesus), der ´für sie` gestorben ist?, mehr noch: Er ist auferweckt worden, und er ´sitzt` an Gottes rechter Seite und tritt für uns ein. 35Was kann uns da noch von Christus und seiner Liebe trennen?#W Wer wird uns von der Liebe Christi trennen? Not? Angst? Verfolgung? Hunger? Entbehrungen#W Nacktheit.? Lebensgefahr? Das Schwert ´des Henkers`? 36´Mit all dem müssen wir rechnen,` denn es heißt in der Schrift:
»Deinetwegen sind wir ständig vom Tod bedroht#W werden wir den ganzen Tag getötet.;
man behandelt uns wie Schafe,
die zum Schlachten bestimmt sind.«#Psalm 44,23.
37Und doch: In all dem tragen wir einen überwältigenden Sieg davon durch den, der uns ´so sehr` geliebt hat. 38Ja, ich bin überzeugt, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch ´unsichtbare` Mächte, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, noch ´gottfeindliche` Kräfte#Aü noch Kräfte ´irgendwelcher Art`., 39weder Hohes noch Tiefes, noch sonst irgendetwas in der ganzen Schöpfung uns je von der Liebe Gottes trennen kann, die uns geschenkt ist in Jesus Christus#W die in Christus Jesus ist., unserem Herrn.