Hiob 5:8-18 - Compare All Versions
Hiob 5:8-18 HFA (Hoffnung für alle)
Ich an deiner Stelle würde mich an Gott wenden und ihm meinen Rechtsfall vortragen. Was Gott tut, ist groß und gewaltig, niemand kann es begreifen; seine Wunder sind unzählbar. Er lässt Regen fallen, und die Felder werden reich getränkt. Wer klein und unbedeutend ist, den macht er groß; die Trauernden können sich wieder freuen, weil er sie rettet. Die Pläne verschlagener Menschen vereitelt er, so dass ihnen gar nichts gelingt. Er fängt die Klugen mit ihrer eigenen Klugheit, und ihre Machenschaften durchkreuzt er. Am helllichten Tage tappen sie umher, als wäre es stockdunkle Nacht. Gott hilft dem Armen aus der Gewalt der Mächtigen und schützt ihn vor ihren erbarmungslosen Worten. Er gibt den Armen wieder Hoffnung und bringt die Ungerechtigkeit zum Schweigen. Glücklich ist der Mensch, den Gott zurechtweist! Der Allmächtige will dich erziehen! Sträube dich nicht! Er schlägt dich zwar, doch er heilt auch wieder; er verbindet alle Wunden, die er dir zufügt.
Hiob 5:8-18 DELUT (Lutherbibel 1912)
Ich aber würde zu Gott mich wenden und meine Sache vor ihn bringen, der große Dinge tut, die nicht zu erforschen sind, und Wunder, die nicht zu zählen sind: der den Regen aufs Land gibt und läßt Wasser kommen auf die Gefilde; der die Niedrigen erhöht und den Betrübten emporhilft. Er macht zunichte die Anschläge der Listigen, daß es ihre Hand nicht ausführen kann; er fängt die Weisen in ihrer Listigkeit und stürzt der Verkehrten Rat, daß sie des Tages in der Finsternis laufen und tappen am Mittag wie in der Nacht. Er hilft den Armen von dem Schwert, von ihrem Munde und von der Hand des Mächtigen, und ist des Armen Hoffnung, daß die Bosheit wird ihren Mund müssen zuhalten. Siehe, selig ist der Mensch, den Gott straft; darum weigere dich der Züchtigung des Allmächtigen nicht. Denn er verletzt und verbindet; er zerschlägt und seine Hand heilt.
Hiob 5:8-18 ELB (Darby Unrevidierte Elberfelder)
Ich jedoch würde Gott suchen und Gott meine Sache darlegen, der Großes und Unerforschliches tut, Wunder bis zur Unzahl; der Regen gibt auf die Fläche der Erde, und Wasser sendet auf die Fläche der Flur; um Niedrige in die Höhe zu setzen, und Trauernde steigen empor zum Glück. Der zunichte macht die Anschläge der Listigen, und ihre Hände führen den Plan nicht aus; der die Weisen erhascht in ihrer List, und der Verschmitzten Rat überstürzt sich. Bei Tage stoßen sie auf Finsternis, und am Mittag tappen sie wie bei der Nacht. Und er rettet vom Schwerte, von ihrem Munde, und aus der Hand des Starken den Dürftigen. So wird dem Armen Hoffnung, und die Ungerechtigkeit verschließt ihren Mund. Siehe, glückselig der Mensch, den Gott straft! So verwirf denn nicht die Züchtigung des Allmächtigen. Denn er bereitet Schmerz und verbindet, er zerschlägt, und seine Hände heilen.
Hiob 5:8-18 SCH2000 (Die Bibel (Schlachter 2000))
Ich jedoch würde Gott suchen und Gott meine Sache darlegen, der große, unerforschliche Dinge tut, Wunder, die nicht zu zählen sind: Er gießt Regen auf die Erde und sendet Wasser über die Fluren; er erhöht die Niedrigen, und die Leidtragenden erlangen das Heil; er vereitelt die Anschläge der Listigen, dass ihre Hand sie nicht ausführen kann; er fängt die Weisen in ihrer List, und der Rat der Verschlagenen wird über den Haufen geworfen; bei Tag stoßen sie auf Finsternis, und am Mittag tappen sie umher wie in der Nacht. Aber er rettet den Elenden vom Schwert, aus ihrem Rachen und aus der Hand des Starken, sodass der Geringe Hoffnung fasst und die Frechheit ihr Maul verschließt. Siehe, wohl dem Menschen, den Gott zurechtweist! Darum verwirf die Züchtigung des Allmächtigen nicht! Denn er verwundet und verbindet; er zerschlägt, und seine Hand heilt.