3 Dinge, die man tun sollte, wenn man für Kranke betetBeispiel

3 Dinge, die man tun sollte, wenn man für Kranke betet

Tag 1 von 3

Tag 1 - Den Boden mit dem Wort Gottes vorbereiten

Bevor wir einem Kranken die Hand auflegen, ist es unsere erste Aufgabe, das Wort Gottes zu säen, damit der Glaube keimen und Früchte tragen kann. Heilung ist kein Wettstreit der Gefühle; sie beruht auf der festen Überzeugung, dass Gott willens und fähig ist, den Körper wiederherzustellen. Das Buch der Sprüche erinnert uns daran, dass das Hören auf Gottes Worte unserem ganzen Wesen Leben und Gesundheit bringt. Mit anderen Worten: Die Bibel ist nicht nur eine Sammlung von Geschichten; sie enthält den Samen, der Heilung bewirkt.

Wenn wir einfach beten: "Herr, wenn es dein Wille ist, dann heile ihn", säen wir eher Zweifel als Glauben. Aber der Glaube kann nicht in einem Land der Ungewissheit geboren werden. Unsere Aufgabe ist es daher, zu verkünden, was Gott bereits verkündet hat. In der Szene im Tempel fixiert Petrus die Augen des Lahmen und weckt seine Erwartung: Der Mann erwartet, etwas zu empfangen. Der Apostel ermutigte ihn nicht nur, sondern bereitete sein Herz darauf vor, dass ein Wunder möglich war.

Das gleiche Prinzip gilt, wenn Paulus sieht, dass ein Zuhörer den Glauben hat, geheilt zu werden, und sofort die göttliche Kraft freisetzt. Paulus improvisiert nicht; er erkennt den Glauben an, der durch das wenige Augenblicke zuvor verkündete Wort ausgelöst wurde. Verankern Sie also vor dem Gebet die Verheißung Gottes in den Gedanken des Kranken: sagen Sie klare Verse über die Heilung auf, erklären Sie sie, wiederholen Sie sie, bis die Gewissheit das Zögern ersetzt.

Der Prophet Jesaja sagt, dass wir durch die Striemen des leidenden Gottesknechts bereits geheilt sind. Diese Wahrheit befreit von jeglichem Druck: Der Kranke hat nichts zu verdienen; der Preis wurde am Kreuz bezahlt. Wenn Sie diese gute Nachricht verkünden, fragen Sie einfach: "Glauben Sie, dass Jesus bereits alles für Sie getan hat? Wenn die Antwort ja lautet, ändert sich die Atmosphäre: Das Wort ist auf fruchtbaren Boden gefallen.

In der Praxis sollten Sie sich die Zeit nehmen, ein oder zwei relevante Verse mitzuteilen, sie einfach zu erklären und die Person sie dann laut wiederholen lassen. Dieses Bekenntnis aktiviert ihren Glauben und bereitet Ihr eigenes Herz darauf vor, mit Vertrauen zu beten. Sie verlassen sich nicht mehr auf Ihre Beredsamkeit oder Ihr Mitgefühl, sondern auf die Treue Gottes, die sein Wort bestätigt.

Solange die Saat nicht gesät ist, sollten Sie nicht versuchen zu ernten; sonst reißen Sie die Pflanze aus, bevor sie aus der Erde kommt. Aber wenn die Verheißung erst einmal Wurzeln geschlagen hat, kann die Heilung schnell kommen, manchmal sogar sofort. Das Wort geht der Kraft immer voraus: Bereite den Boden vor, und die Ernte der Heilungen wird unweigerlich folgen.

Über diesen Leseplan

3 Dinge, die man tun sollte, wenn man für Kranke betet

Beten Sie für Kranke, aber sehen Sie keine Heilung? Was, wenn das Problem Ihre geistliche Position ist? Entdecken Sie in diesen drei Tagen einfache, biblische und kraftvolle Schlüssel zum Beten mit Glauben, Autorität und Zuversicht. Sie werden lernen, wie Sie den Boden bereiten, effektiv beten und so handeln, als ob die Heilung bereits da wäre. Gottes übernatürliche Kraft wartet nur darauf, dass Sie gehorchen.

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Wir möchten uns bei Jérémy Pothin für die Bereitstellung dieses Plans bedanken. Weitere Informationen finden Sie unter: www.jeremypothin.com/pages/deutch