In Prayer

Tag 4 von 5 • Tageslesung

Andacht

#WennDieSelbsterkenntnisKommt


Hast du das schon einmal erlebt, dass im Gottesdienst jemand weinte während der Predigt? Die Zuhörer in unserem Text sind so bewegt von dem, was sie hören, weil ihnen das Ideal vor Augen gehalten wird und sie spüren, wie weit sie sich davon entfernt haben. Das macht sie traurig.



Vielleicht ging es dir in den vergangen Tagen auch so, dass du Nehemia als Vorbild für Gebet entdeckt hast, aber realisierst, wie weit das von deinem alltäglichen Glaubensleben weg ist?


Doch Nehemia ermutigt die Juden, bei dieser Erkenntnis nicht stehen zu bleiben.



Es bedarf dieses kleinen Gebets (was in den folgenden Kapitel sehr ausführlich beschrieben wird), das so oft unterschätzt wird:

„Es tut mir leid. Ändere Du mich!“


Und dann darf die Trauer dem Fest weichen. Ihre Party, zu der sie ermutigt werden, erinnert mich an die Beschreibung des Abendmahls im Neuen Testament. Hast du das schon mal so richtig gefeiert? Sie freuen sich an Gott und an dem, wie Er ist: Nämlich ein Gott, der gerne vergibt und der die pure Freude ist. Du hast heute einen riesigen Grund, dich zu freuen: Durch Jesus stehst du rein vor Gott und darfst dich an Ihm und allem, was Er dir gibt, freuen. Und durch Seinen Heiligen Geist will Er in dir wirken. So kommt aus der Freude an Gott die Kraft, die wir jeden Tag neu brauchen gegen die Gedanken der Selbstverdammnis, um uns gegen Anfechtung zu wehren und um Gott zu dienen.




Gebet


Ich will mich heute an Dir freuen und aus Deiner Kraft leben. Amen.