In Prayer

Tag 3 von 5 • Tageslesung

Andacht

#WennAngriffeKommen


Nehemia setzt sich für Gottes Anliegen ein und erlebt gleichzeitig, dass es kein Selbstläufer ist, sondern er von Widerstand, Bedrohung und Angriffen herausgefordert wird.



Wie geht er damit um?


Ich finde es beeindruckend, wie Gebet und Handeln zusammenkommen. Sie beteten und stellten Tag und Nacht Wachen auf (Vers 3).



Kann das ein gesundes Vorbild für mich sein, dass ich einerseits nicht nur bete und ich andererseits nicht nur in reinen Aktionismus verfalle? Wie wunderbar ist ein Handeln, das umbetet ist bzw. ein Glaube, der nicht im Gebet stecken bleibt, sondern zur Tat wird?



Nehemia handelt sehr weise und strategisch. Er lässt die eine Hälfte seiner Leute weiterbauen und die andere hält ihnen den Rücken frei, indem sie zur Verteidigung bereitsteht (Vers 10).



Außerdem malt er seinen Leuten Gottes Größe und Verheißungen vor Augen: „Gott streitet für euch“ (Vers 8). Wenn ich diese Worte in meiner Herausforderung oder Entmutigung höre, kann das enorm stärkend sein. 


Wer sich in Gottes Herzschlag einklinkt und sich in der Gemeinde einsetzt, der darf mit Gottes Handeln, Beistand und Stärke rechnen. Dabei werde ich selbst nicht ausgeklammert. Gott handelt, indem Er mich stark macht. All das werde ich erst im Moment des Angriffs erleben. Es ist daher wichtig, auf Angriffe eingestellt zu sein (Gottes Waffenrüstung zu ergreifen - vgl. Epheser 6,10ff) und gleichzeitig sich nicht vom Bau abhalten zu lassen (Vers 14f).




Gebet


Vater, hilf mir mit Deiner Kraft zu rechnen und gleichzeitig fokussiert auf den Bau zu sein - auf den Bau Deiner Gemeinde. Danke für Deine Majestät und Herrlichkeit; danke, dass ich mit Deiner Kraft rechnen darf. Amen.