Roman Romance

Andacht

Rettungsversuch Gesetz 


Wie wir von gestern wissen, ist jeder Mensch ein Sünder und deshalb in Gottes Augen nicht gerecht.


In der Zeit des Alten Testamentes ermöglichte es der Herr den Juden, vor Ihm gerecht zu sein, indem sie das ganze Gesetz befolgten, welches Mose auf dem Berg Sinai bekam. Sie kamen in einen enormen Leistungsdruck, in dem alle ihre Übertretungen des Gesetzes auf ihnen lasteten, denn sie schafften es niemals, ganz nach dem Gesetz zu leben und es nie zu brechen.Um bei Gott diese Sünden zu tilgen, mussten sie ein Tier opfern. Was war das für ein riesiger Aufwand! Stell dir vor, du müsstest jedes Mal, wenn du nicht ganz die Wahrheit sagst oder schlecht über jemanden sprichst einen Schafbock schlachten und opfern. Unvorstellbar, nicht?


Manchmal frage ich mich, wieso Paulus so sehr auf dieses Gesetz eingeht. Für unsere heutige Zeit, ist dies etwas schwerer nachvollziehbar. Du musst dir aber vorstellen, dass der Brief ca. 50 n. Christus geschrieben wurde. Die Christen waren vor nicht allzu langer Zeit noch Juden und sind es immer noch, ihr Glaubensleben wird aber komplett auf den Kopf gestellt! Neu sind sie nicht gerecht wegen dem Einhalten des Gesetzes oder weil sie beschnitten sind, sondern wegen ihrem Glauben an Jesus. 


Im Vers 3.20 lesen wir, dass kein Mensch durch die Werke des Gesetzes gerecht sein kann. Es zählt also nicht das Einhalten des Gesetzes, wir brauchen Gottes Gnade. Er allein wäscht unsere Sünden täglich von uns, wenn wir sie ihm bekennen. Ist das nicht grossartig? Diese Gnade ist ein riesiges Geschenk, welches jeder Mensch annehmen kann!