Roman Romance

Andacht

Alle haben Ziel verfehlt


Wow diese Bibelstelle schlägt einem im ersten Moment hart auf den Magen! Gott spricht in einem strengen Ton über die Menschen und ihr Verhalten. Er äussert sich ganz klar, wie wir uns verhalten müssen, um ihm zu gefallen. 


Wieso schreibt er so messerscharf? Stelle dir einen Gottesdienst vor, verschiedene Leute sitzen drin und jeder denkt sich…”ich besteh vor Gott, weil…” Jeder hat seine Argumente, aber was Paulus in diesem Brief aufzeigt, ist dass wir alle Sünde haben und uns nicht selbst retten können. 


Paulus spricht hier drei Zuhörer an: 


1. Die Gottlosen: Also die, die Gott nicht kennen oder ihn nicht erkennen wollen. Wie der Text sagt, hat niemand eine Entschuldigung Gott nicht zu erkennen, denn die Schöpfung deutet klar auf ihn hin. Sie hielten sich für klug und sind zu Narren geworden. Anstatt Gott anzubeten, beten Sie Götzen an. 


2. Die Moralischen 


Diejenigen, die nicht wie die anderen gottlos leben und denken sie seien fein raus. Dabei verurteilen sie und sündigen somit genau gleich. 


3. Die Juden 


Sie denken sie sind gerecht vor Gott, weil sie das Gesetz befolgen und beschnitten sind. 


Nun sitzen alle da im Gottesdienst, in welchem vielleicht genau dieser Brief von Paulus vorgelesen wurde und merken “ich bestehe nicht vor Gott, weil…” 


Jeder von uns kann sich wahrscheinlich mit einem dieser aufgezählten Punkte identifizieren, denn jeder verfällt in gewissen Momenten einem dieser Verhalten: Erkennst Gott nicht wo er am Werk ist in deinem Leben oder du richtest über andere oder denkst du bestehst vor Gott, weil du etwas leistest. 


Und dies ist genau der Punkt: JEDER Mensch hat Sünde in seinem Leben; ob er es will oder nicht; ob er sich anstrengt oder nicht und ob er Gottes Wort kennt oder nicht. Es spielt keine Rolle, welcher Kirche du angehörst, wie viele gute Taten du schon getan hast und was für ein „Super-Christ“ du bist! Alle haben das Ziel verfehlt! 


Da Gott heilig ist, kann er keine Gemeinschaft haben mit der Sünde. Dies trennt uns von ihm: Es besteht ein tiefer Graben zwischen ihm und uns, der unüberbrückbar ist und uns von Gott trennt.


Aber wie wir Gott kennen, hat er natürlich einen Plan bereit, wie wir doch Gemeinschaft mit ihm haben können! Stay tuned - morgen erfährst du mehr! :)