1. Korinther 12
NGU2011
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Die Gaben, die Gottes Geist den Christen schenkt (Kapitel 12 bis 14)
Was ist vom Heiligen Geist gewirkt? Das Bekenntnis zu Jesus als entscheidendes Kriterium
1Ein weiterer Punkt, den ihr erwähnt habt#Od von dem ich in Bezug auf euch gehört habe., liebe Geschwister, sind die Fähigkeiten, die uns durch Gottes Geist gegeben werden. Es liegt mir sehr daran, dass ihr in dieser Sache genau Bescheid wisst.#W 1 Über die geistlichen ´Fähigkeiten/Gaben` aber, Geschwister, will ich euch nicht in Unkenntnis lassen. 2Denkt an die Zeit, als ihr noch nicht an Christus geglaubt habt: Damals habt ihr euch ständig irreführen und dazu hinreißen lassen, den Götzen zu dienen – Götzenbildern, die nicht einmal reden können.#Od Damals habt ihr – dem äusseren Anschein nach – etwas Ähnliches erlebt, als ihr immer wieder vor den stummen Götzen in Ekstase geraten seid. W 2 Ihr wisst, dass ihr, als ihr Heiden wart, (ständig) zu den stummen Götzenbildern hingezogen, ja fortgerissen wurdet. 3Deshalb weise ich euch auf Folgendes hin: Niemand, der unter der Leitung von Gottes Geist#W der im/durch Gottes Geist. redet, wird jemals sagen: »Jesus sei#Od ist. verflucht!« Und umgekehrt kann niemand sagen: »Jesus ist der Herr!«, es sei denn, er wird vom Heiligen Geist geleitet#W es sei denn in dem / durch den Heiligen Geist..
Ein Geist – viele Gaben
4Es gibt viele verschiedene Gaben, aber es ist ein und derselbe Geist, ´der sie uns zuteilt`. 5Es gibt viele verschiedene Dienste, aber es ist ein und derselbe Herr, ´der uns damit beauftragt#Od dem wir dienen.`. 6Es gibt viele verschiedene Kräfte, aber es ist ein und derselbe Gott, durch den sie alle in ´uns` allen wirksam werden.
7Bei jedem zeigt sich das Wirken des Geistes ´auf eine andere Weise`, aber immer geht es um den Nutzen ´der ganzen Gemeinde`. 8Dem einen wird durch den Geist die Fähigkeit geschenkt, Einsichten in Gottes Weisheit weiterzugeben#Od einen weisen Rat zu geben. Od mit göttlicher Weisheit zu reden. W wird durch den Geist ein Wort der Weisheit gegeben.. Der andere erkennt und sagt mit Hilfe desselben Geistes#Aü sagt in Übereinstimmung mit demselben Geist., was in einer bestimmten Situation zu tun ist.#Od Der andere spricht mit Hilfe desselben Geistes Erkenntnisse über geistliche Dinge aus. W Einem anderen aber ´wird` ein Wort der Erkenntnis ´gegeben` nach demselben Geist. 9Einem dritten wird – ebenfalls durch denselben Geist – ´ein besonderes Maß an` Glauben gegeben, und wieder ein anderer bekommt durch diesen einen Geist die Gabe, Kranke zu heilen#W (die) Gaben der Heilungen. Die doppelte Mehrzahl (so auch in den Versen 28 und 30) weist vielleicht darauf hin, dass die Heilungsgabe nicht unbedingt auf Dauer und nicht für jeden einzelnen Krankheitsfall gegeben wird.. 10Einer wird dazu befähigt, Wunder zu tun, ein anderer, prophetische Aussagen zu machen, wieder ein anderer, zu beurteilen, ob etwas vom Geist Gottes gewirkt ist oder nicht#Od ein anderer, zwischen dem Geist Gottes und anderen Geistern zu unterscheiden.. Einer wird befähigt, in Sprachen#W in Arten von Sprachen. Ebenso in Vers 28. zu reden, ´die von Gott eingegeben sind,` und ein anderer, das Gesagte in verständlichen Worten wiederzugeben#Od das Gesagte zu deuten / auszulegen. Ebenso in Vers 30.. 11Das alles ist das Werk ein und desselben Geistes, und es ist seine freie Entscheidung, welche Gabe er jedem Einzelnen zuteilt.
Ein Körper – viele Glieder
12Denkt zum Vergleich an den ´menschlichen` Körper! Er stellt eine Einheit dar, die aus vielen Teilen besteht; oder andersherum betrachtet: Er setzt sich aus vielen Teilen zusammen, die alle miteinander ein zusammenhängendes Ganzes bilden. Genauso ist es bei Christus. 13Denn wir alle – ob Juden oder Nichtjuden#W Griechen., Sklaven oder Freie – sind mit demselben Geist#Od durch denselben Geist. getauft worden und haben von derselben Quelle, dem Geist Gottes, zu trinken bekommen#Od getauft worden und sind von demselben Geist durchdrungen worden. Vergleiche Johannes 4,14; 7,37-39. – Manche sehen in wir sind getauft worden einen Hinweis auf die Wassertaufe und in wir haben zu trinken bekommen einen Hinweis auf das Abendmahl., und dadurch sind wir alle zu einem Leib geworden#Od sind wir alle in einen Leib eingefügt worden. W Denn wir alle … sind in einem Geist / mit einem Geist / durch einen Geist in einen Leib getauft worden und sind alle mit einem Geist getränkt worden. – Leib ist im Griechischen dasselbe Wort wie Körper (Vers 12); so auch weiterhin in diesem Kapitel..
14Und wie jeder Körper besteht dieser Leib aus vielen Teilen#Od Und ein Körper besteht aus vielen Teilen., nicht nur aus einem. 15Wenn der Fuß behaupten würde: »Weil ich nicht die Hand bin, gehöre ich nicht zum Körper!«, würde er trotzdem nicht aufhören, ein Teil des Körpers zu sein. 16Und wenn das Ohr behaupten würde: »Weil ich nicht das Auge bin, gehöre ich nicht zum Körper!«, würde es trotzdem nicht aufhören, ein Teil des Körpers zu sein. 17Wenn der ganze Körper nur aus Augen bestünde, wo bliebe dann das Gehör? Wenn er nur aus Ohren bestünde, wo bliebe der Geruchssinn? 18Tatsache jedoch ist, dass Gott, entsprechend seinem Plan, jedem einzelnen Teil ´eine besondere Aufgabe` innerhalb des Ganzen#W des Körpers. zugewiesen hat. 19Was wäre das schließlich für ein Körper, wenn alle Teile dieselbe Aufgabe hätten?#W 19 Wenn aber alles ein Körperteil wäre, wo wäre der Körper? 20Aber so ist es ja nicht. Es gibt einerseits viele verschiedene Teile und andererseits nur einen Körper.
21Das Auge kann nicht einfach zur Hand sagen: »Ich brauche dich nicht!« oder der Kopf zu den Füßen: »Ich brauche euch nicht!« 22Nein, gerade die Teile des Körpers, die schwächer zu sein scheinen, sind besonders wichtig#W nötig.; 23gerade den Teilen, die wir für weniger ehrenwert halten, schenken wir besonders viel Aufmerksamkeit#Od gerade die Teile … kleiden wir mit besonderer Sorgfalt.; gerade bei den Teilen, die Anstoß erregen könnten, achten wir besonders darauf, dass sie sorgfältig bedeckt sind#W 23 und die ´Teile` des Körpers, die uns weniger ehrenwert zu sein scheinen, gerade die umgeben wir mit umso größerer Ehre, und unsere weniger anständigen erhalten umso größeren Anstand. 24(bei denen, die keinen Anstoß erregen, ist das nicht nötig). Gott selbst, der ´die verschiedenen Teile des` Körpers zusammengefügt hat, hat dem, was unscheinbar ist, eine besondere Würde verliehen#Od hat dafür gesorgt, dass das, was unscheinbar ist, besonders geehrt wird.. 25Es darf nämlich im Körper nicht zu einer Spaltung kommen#Od im Körper keine Uneinigkeit geben.; vielmehr soll es das gemeinsame Anliegen aller Teile sein, füreinander zu sorgen. 26Wenn ein Teil des Körpers leidet, leiden alle anderen mit, und wenn ein Teil geehrt wird, ist das auch für alle anderen ein Anlass zur Freude.
Verschiedenheit und Vielfalt der Gaben
27´Das alles gilt nun auch im Hinblick auf euch, denn` ihr seid der Leib Christi, und jeder Einzelne von euch ist ein Teil dieses Leibes. 28Gott hat in der Gemeinde allen eine bestimmte Aufgabe zugewiesen. An erster Stelle sind die Apostel zu nennen, an zweiter die Propheten, an dritter die Lehrer. Weiter gibt es die, die dazu befähigt sind, Wunder zu tun, oder denen die Gabe des Heilens geschenkt ist oder die imstande sind, praktische Hilfe zu leisten oder Leitungsaufgaben#Od Aufgaben der Organisation / der Administration. zu übernehmen, oder die in Sprachen reden können, ´die von Gott eingegeben sind`. 29Sind etwa alle Apostel? Sind alle Propheten? Sind alle Lehrer? Natürlich nicht! Es sind auch nicht alle dazu befähigt, Wunder zu tun; 30nicht alle haben die Gabe des Heilens; nicht alle können in einer ´von Gott eingegebenen` Sprache reden oder das Gesagte in verständlichen Worten wiedergeben. 31Allerdings ist der Nutzen für die Gemeinde nicht bei allen Gaben gleich groß. Bemüht euch um die Gaben, die der Gemeinde am meisten nützen!#Aü 31 Aber was tut ihr? Ihr bemüht euch um die vermeintlich größten Gaben! W 31 Bemüht euch aber / Ihr bemüht euch aber um die größeren Gaben!
Und jetzt zeige ich euch einen Weg, der weit über das alles hinausführt.
2011 Genfer BibelgesellschaftLearn More About Neue Genfer Übersetzung